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In: Analyse, Theorie und Geschichte der Medien
Der Band zeichnet im Rahmen wirtschaftlicher, politischer und sozialer Eckdaten des Jahrzehnts ein facettenreiches Bild – von Theologie und Religion zwischen Weltveränderung und Innerlichkeit, von den Revolten in den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften (Systemtheorie, Konstruktivismus, Historikerstreit, Gen-Technologie), von den Wandlungsprozessen in Architektur, Design und Mode. Daneben erfahren die Medien als Steuerungs- und Orientierungsinstanzen besondere Aufmerksamkeit: Tagespresse, Literatur und Buchmarkt, Film, der Videoboom, Fotografie, das Fernsehen mit dem Beginn des dualen Rundfunksystems. Zugleich werden differenziert wichtige binnenkulturelle Veränderungen aufgezeigt – in der Musik- und Rockkultur, der Sportkultur, der Werbung und die Verbreitung des Computers und der neuen Netzmedien. Das Profil der bundesdeutschen 80er Jahre lässt sich auf einen prägnanten Nenner bringen: zunehmender Geltungsverlust traditioneller Kunst und Kultur, Boom der Unterhaltungsindustrie, strukturelle Verschiebungen zu einer neuen digitalen Kultur.
Festschrift für Werner Faulstich
Medien prägen unsere Gesellschaft. Was aber heißt das für die Wissenschaften, die sich mit Medien und der Gesellschaft befassen? Einige Antworten darauf versammelt dieser Band.
Technische- oder Verbreitungsmedien konstituieren Kommunikation, Kultur und Gesellschaft mit – wir besitzen aber wenig Konzepte, um ihre Rolle in und für Kultur, Gesellschaft und Geschichte angemessen zu verstehen und darzustellen.
Die Beiträge des Bandes reflektieren die Konzeptualisierung von Medien. Mit Bezug zu Arbeiten und Problemstellungen von Werner Faulstich, der die Entwicklung der Konzeptualisierung, historischen Rekonstruktion und Analyse der Medien produktiv und kontrovers vorangetrieben hat. Es wird ein Überblick gegeben über den Stand der Arbeit an der Herausforderung, die Rolle der Medien im Kontext von Kommunikation, Kultur und Gesellschaft besser zu verstehen.