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In: Zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit
In: Futurologien
In: Futurologien
In: medeamorphosen
In: Des Sirius goldne Küsten – Astronomie und Weltraumfiktion
Welche Auswirkungen hat die Ausweitung des Erzählens auf die Galaxis eigentlich für das Erzählen selbst? Und inwiefern zeichnet die galaktische Einbildungskraft nicht nur verantwortlich für Umbrüche auf dem Feld des astronomischen Wissens, sondern auch auf dem Feld der literarischen Ästhetik? Der vorliegende Band nimmt sich dieser Fragen an und lässt dabei die Imagination des Außerirdischen in ihren historischen Verlaufsformen, ihrer epistemologischen Fundierung wie vor allem auch in ihrer poetischen Funktionalität sichtbar werden.
Visualität in Wissenschaft, Literatur und Kunst um 1800
Was bedeutet Sichtbarkeit, betrachtet in ihrer je spezifischen Beziehung zu ihrem Gegenteil, der Unsichtbarkeit? Der vorliegende Band nimmt in neun Beiträgen diese verwickelte Relation auf dem Gebiet der drei maßgeblichen Diskurse – Wissenschaft, Literatur und Kunst – um 1800 in den Blick.
Um 1800 werden die später grundlegenden und wirkmächtigen Ausarbeitungen des Gegensatzes von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit konzipiert, theoretisch ausformuliert oder praktisch umgesetzt. Die Einzeluntersuchungen nehmen ihren Ausgangspunkt von zwei logisch-fundamentalen Grundkonstellationen des Gegensatzpaars »sichtbar/unsichtbar«: Die eine fasst das Verhältnis als komplementär-inklusiv auf, die andere spitzt es auf einen kontradiktorisch-exklusiven Gegensatz zu.
Mythos und ästhetische Transformationen
Medea – in Aufführungen, Bildern, Erzählungen und Klängen zirkuliert ihr Mythos gegenwärtig mit besonderer Intensität. Dabei ist die zornige Heldin zu einer Figur des Transfers geworden, zu einer Mittlerin zwischen Künsten, Zeiten und Kulturen. Die Figur Medea polarisiert: Sie ist eine intensiv Liebende, die kalkulierend den Mord an ihren Kindern vollstreckt. Sie ist sowohl die barbarische Fremde als auch die im Exil Leidende, Hexe ebenso wie Heilerin mit übernatürlichen Kräften.
Ordnungen des Zukunftswissens
Series:  Trajekte
Wissen von der Zukunft ist für das Alltagsleben genauso relevant wie für politische Entscheidungen. Allerdings handelt es sich um einen sehr spezifischen Typus von Wissen, denn Zukunft ist als Gegenstand abwesend und als Zeitform immer nur im Kommen.
Zukünfte sind streng genommen nur im Plural zu fassen. Sie erscheinen in unterschiedlichen Sprach- und Denkfiguren, werden hergestellt durch verschiedene Kulturtechniken und soziale Praktiken, geformt durch Narrative und Gattungen. Zudem bilden unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen ganz unterschiedliche Prognose-Kulturen aus. Angesichts der Vielfalt und Heterogenität des Zukunftswissens verspricht ein kulturwissenschaftlicher Zugriff differenzierte und neuartige Erkenntnisse. Die zahlreichen Beiträge des Bandes eröffnen anhand von Lemmata wie »Ahnung«, »Suspense«, »Mantik«, »Computersimulation«, »Prophet«, »Posthumanismus« oder »Nanotechnologie« ein historisches und interdisziplinäres Panorama verschiedenartiger Futurologien.