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Author: Hanna Matthies

Der Aufsatz untersucht Dževad Karahasans Roman Der nächtliche Rat (2005), Christoph Heins Erzählung Der Tangospieler (1989) und Hans Henny Jahnns Erzählung Die Nacht aus Blei (1956) in Hinblick auf thematische Parallelen zwischen einem Wissen um die menschliche Endlichkeit, das sich in Träumen vom Tod zeigt, und verdrängten Erinnerungen, die körperlich gespeichert sind und die sich durch die Hände der Figuren offenbaren. Ausgangspunkt ist Michel Foucaults Verständnis der »finitude de l’homme« als Paradoxon: Durch das Wissen um die Endlichkeit entfremdet sich der Mensch von sich selbst, aber gleichzeitig wird ihm sein Leben auf der Folie der Endlichkeit erst verständlich. Hier besteht eine Parallele zu der Art und Weise, wie Erinnerungen in den zu analysierenden Texten wahrgenommen werden. Denn obwohl sie in den Körpern der Figuren gespeichert sind, haben sie eine entfremdende Wirkung. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Traum als Grenz- und Schwellenzustand dazu prädestiniert ist, die Grenzen zwischen Eigenem und Fremdem und Leben und Tod, die den Körper durchziehen, in besonderer Weise auszuloten und ob er den Protagonisten Möglichkeiten für einen anderen Umgang mit der eigenen Endlichkeit bieten kann.

In: An den Rändern des Lebens
Eine komparatistische Studie zu Normen, Macht und Kontrollverlust in Romanen der Gegenwart
Author: Hanna Matthies
Welche Kriterien bestimmen, wer erwachsen ist? Erfolg, der Lebenswandel, das Alter oder die Fähigkeit zur Selbstkontrolle? Was erzählen dann literarische Träume vom Kontrollentzug über das Erwachsensein?
Diese Studie vergleicht erwachsene Romanfiguren, die wieder zu Kindern werden, und greift damit ein Thema auf, das bisher in der Literaturwissenschaft wenig Resonanz gefunden hat. Mit sechs poststrukturalistisch grundierten Denkfiguren, die sich an Judith Butlers Normenverständnis, Michel Foucaults Machtbegriff und Bernhard Waldenfels‘ Plädoyer für den Kontrollverlust anlehnen, werden gängige Definitionen hinterfragt und vier Romane aus dem amerikanischen, deutschen und französischen Sprachraum analysiert. Zentral ist Foucaults Traumkonzeption, die das Erwachsensein als Drahtseilakt zwischen Intimität und Sozialität erscheinen lässt.
In: Vom Erwachsensein und seinen Grenzen
In: Vom Erwachsensein und seinen Grenzen
In: Vom Erwachsensein und seinen Grenzen
In: Vom Erwachsensein und seinen Grenzen
In: Vom Erwachsensein und seinen Grenzen
In: Vom Erwachsensein und seinen Grenzen
In: Vom Erwachsensein und seinen Grenzen
In: Vom Erwachsensein und seinen Grenzen