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  • Author or Editor: Heiko Steuer x
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In: Reiche und Namen im Frühen Mittelalter
In: Gräber im Kirchenraum
In: Die Merowingischen Monetarmünzen als Quelle zum Verständnis des 7. Jahrhunderts in Gallien
In: Die Wikinger und das Fränkische Reich
6. Archäologisch-historisches Forum
Der Band 26 der Reihe MittelalterStudien versammelt die Beiträge einer interdisziplinären Tagung, die die „Gräber im Kirchenraum“ aus historischer, kunsthistorischer und archäologischer Sicht in den Blick genommen hat. Inhaltlich schlagen die Aufsätze einen weiten Bogen und behandeln von den Jenseitsvorstellungen und der memoria im Frühmittelalter über die Motive für die Beisetzung in Königsgrabkirchen auch die monumentalen Grabmonumente des 16. Jahrhunderts und die dahinter stehenden Intentionen. Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei immer wieder die Frage, welchen Personenkreisen überhaupt das Privileg eingeräumt wurde, sich innerhalb des Kirchenraums möglichst nahe bei den Heiligen, ad sanctos, bestatten zu lassen.
Identitäten zwischen Konfrontation und Annäherung
Das 10. Jahrhundert sieht die Wikinger auf dem Höhepunkt ihrer Macht und ihres Einflusses. Zugleich geht es jedoch über in eine Phase der Konsolidierung, als deren Ergebnis sich diejenigen Staaten herausbilden, die bis heute das Bild Europas prägen.
Dieser Transformationsprozess wird in enger Verknüpfung mit den Entwicklungen im fränkisch-ottonischen Reich von Archäologen und Historikern aus Deutschland und Dänemark hier erstmals aus dieser Perspektive vorgestellt.
Völker, Reiche und Namen stehen als Marksteine des Übergangs von der Spätantike zum frühen Mittelalter im Zentrum dieses Bandes.
Dabei werden Fragen bezüglich der Bedingungen von Staatlichkeit und der Identität der Völker sowie verschiedene Faktoren, die auf die Reichsbildungen einwirkten, wie z.B. Eliten, Legitimationsstiftung, Akkulturation, Christianisierung, untersucht und diskutiert.
Münzen sind für das Mittelalter lange Zeit vor allem eine Sache der Numismatiker geblieben. Erstmalig wird nun mit einem großen Münzbestand eine zentrale Quelle zum Verständnis der europäischen Frühgeschichte aus den verschiedensten fachlichen Perspektiven und Forschungstraditionen heraus in einem gemeinsamen Unternehmen untersucht und für die weitere Forschung aufbereitet.
Mehrere tausend merowingische Goldmünzen des 7. Jahrhunderts haben das Potential, unsere Sicht auf den Epochenwandel wesentlich zu verändern, und dies, obwohl die meisten von Ihnen seit über 100 Jahren gut bekannt sind. Es ist der Erkenntnisgewinn mehrerer Fächer, der es möglich macht, diesen einzigartigen Quellenbestand in seinem Wert für das Verständnis des 7. Jahrhunderts in Gallien neu zu bewerten.