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  • Author or Editor: Henriett Lindner x
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Der Beitrag versteht sich als eine kulturhistorische Auseinandersetzung mit dem Wunderbaren Er fokussiert einerseits eine Debatte in der Naturwissenschaft der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in der Wunderbares und Wunderglaube von der aufklärerischen Naturwissenschaft in den Bereich des Psychologischen verwiesen werden. Andererseits gilt es, die Parallelen und Kontroversen zu diesem Diskurs in der Literatur aufzuzeigen. Die Akzentverschiebung vollzieht sich hier von dem Wunderbaren als übernatürlichem Phänomen zu einem subjektiven und damit problematisch gewordenen Wahrnehmungsphänomen.

In: Das Wunderbare
Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur
Das „Wunderbare“ in seiner Komplexität und Vielfältigkeit sowie seinen fachwissenschaftlich kontrovers diskutierten Varianten ist der zentrale Untersuchungsgegenstand dieses ersten interdisziplinär angelegten Sammelbandes zu Dimensionen des Wunderbaren in Kunst und Kultur.
Vom biblischen Wunderglauben über bizarre Bildwelten Hieronymus Boschs bis hin zu fiktional imaginierten Science-Fiction-Szenarios: Das „Wunderbare“ wird in diesem Band als ästhetisch-künstlerisches Phänomen in Literatur, Theater, Film und bildender Kunst untersucht und als „gesamtkulturelles“ Phänomen unter religions-, sprach- und geschichtswissenschaftlichen sowie soziologischen und (para-)psychologischen Perspektiven betrachtet.