Der Beitrag versteht sich als eine kulturhistorische Auseinandersetzung mit dem Wunderbaren Er fokussiert einerseits eine Debatte in der Naturwissenschaft der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in der Wunderbares und Wunderglaube von der aufklärerischen Naturwissenschaft in den Bereich des Psychologischen verwiesen werden. Andererseits gilt es, die Parallelen und Kontroversen zu diesem Diskurs in der Literatur aufzuzeigen. Die Akzentverschiebung vollzieht sich hier von dem Wunderbaren als übernatürlichem Phänomen zu einem subjektiven und damit problematisch gewordenen Wahrnehmungsphänomen.

in Das Wunderbare