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  • Author or Editor: Ingrid Gilcher-Holtey x
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Christoph Schlingensief succeeded in linking the role of the artist with the tradition of the avant garde and the role of the intellectual as few others have. How did Schlingensief reach the public and intervene effectively in politics? The paper demonstrates and explores three types of criticism: the ‚affair‘, the ‚scandal‘ and the ‚scandalisation of the scandal‘, in order to illustrate the peculiarity of Schlingensief’s intervention strategy in the political arena. Particular reference is made to his project Nazis rein (2001).

In: Christoph Schlingensief und die Avantgarde
In: Disasters of War
Christoph Schlingensief lebt, die Avantgarde lebt. Beide totzusagen, wäre ein Abgesang auf die transformative Kraft der Kunst. Christoph Schlingensief setzte sich in seiner Arbeit über mehr als vier hochproduktive Jahrzehnte mit avantgardistischen Bewegungen der Musik, der darstellenden und bildenden Künste, der Literatur und des Films auseinander. Seine heterogenen Verweise stellen die Vielfalt dessen aus, was zwischen der performativen Lautmalerei des Dadaismus und dem erweiterten Kunstbegriff von Joseph Beuys als Avantgarde gilt. In den Analysen, Theoriediskussionen und Erinnerungen dieses Bandes, die sich den prominentesten Bezugnahmen in Schlingensiefs Filmen, Inszenierungen, Aktionen und Installationen auf avantgardistische Stilrichtungen und Programme widmen, wird somit auch deutlich, wie Schlingensief selbst avantgardistisch wirksam wurde, und die Kunstwelt in ihrem Selbstverständnis transformierte und belebte.