In: Sowohl als auch dazwischen
In: Sowohl als auch dazwischen
In: Sowohl als auch dazwischen
In: Sowohl als auch dazwischen
In: Sowohl als auch dazwischen
Statue, Körperbild, plastische Konfiguration, Raummodulation, Spezifisches Objekt, performative Installation, skulpturale Situation – die Geschichte der Skulptur hat ihren Gegenstand in vielen Begriffen konzeptualisiert. Nachdem die Selbstverständlichkeit der Skulptur in der Moderne immer wieder in Frage gestellt worden war, wurde angesichts der „Entgrenzung der Künste“ auch der Versuch einer medienspezifischen Befragung für obsolet erklärt.
Ein besonderer Aspekt der Gegenständlichkeit von Skulptur war und ist ihre physische Konkretheit. Als plastische Artefakte weisen Skulpturen über sich hinaus und insistieren zugleich auf einer Körperlichkeit, die unhintergehbar ist. Dieses Skandalon der Skulptur zwischen Faktizität und Aktualität diskutiert der Band in theoretischer Perspektive und an konkreten Beispielen, wobei die Prämissen einer „Skulptur im erweiterten Feld“ leitend sind.
Erfahrungsräume der Kunst
Die Auflösung traditioneller Gattungsgrenzen hat neue Erfahrungsräume der Kunst hervorgebracht: Wenn wir Filme im Museum sehen oder im Theater auf Installationen treffen, wenn Musikaufführungen in einer Galerie oder choreographierte Walks im urbanen Raum stattfinden, wenn die Literatur filmische Räume oder eine Ausstellung Szenarien des Handelns entwirft, so wird nicht nur die Beziehung zwischen den Künsten, sondern auch das Verhältnis von Kunst, Raum und ästhetischer Erfahrung auf neue Weisen verhandelt. Dabei lässt sich dieses Verhältnis weder auf ein phänomenales Hier und Jetzt noch auf Begriffe wie Reflexion oder Kritik beschränken. Von Erfahrungsräumen der Kunst zu sprechen bedeutet vielmehr ein Sowohl-als-auch in den Blick zu nehmen, welches sich zwischen unterschiedlichen künstlerischen Praktiken, zwischen realem und gedachtem Raum, zwischen Immersion und Distanzierung, zwischen sinnlichem Erleben und gedanklicher Reflexion aufspannt. Sowohl als auch dazwischen versammelt Beiträge, die den Begriff des Erfahrungsraums in seinen unterschiedlichen Facetten als Ausdruck jener Komplexität konturieren, von der die Entgrenzung der Kunst gekennzeichnet ist. Mit Beiträgen von Maren Butte, André Eiermann, Kathleen James- Chakraborty, Kirsten Maar, Ari Benjamin Meyers, Kirsi Peltomäki, Julie Perrin, Jörn Schafaff, Julia H. Schröder, Gregor Stemmrich, Beate Söntgen, Christiane Voss, Julia Weber und Benjamin Wihstutz.