Politisch-philosophische Perspektiven
HerausgeberInnen: Jürgen Manemann und Ulrich Hemel
»Heimat« ist zutiefst doppeldeutig. Heimat steht zum einen für Sicherheit und Geborgenheit, zum anderen für Enge und Exklusion. Heimat ist zugleich Paradies und Sehnsuchtsort wie auch Hölle.
Das Buch lotet diese Spannung aus. Im Fokus steht nicht nur der gegenwärtige politische Gebrauch des Begriffs. Gefragt wird auch, ob es angesichts der Individualität, Pluralität und Heterogenität, die das Lebensgefühl der Menschen prägen, überhaupt noch Sinn macht, den Begriff »Heimat« zu verwenden. Gleichzeitig fordern Migration und Flucht die modernen westlichen Gesellschaften heraus, sich neu mit kulturellen Verortungen auseinanderzusetzen.
Mit Beiträgen von Hans-Joachim Höhn, Markus Kotzur, Jürgen Manemann, Ulrich Hemel, Jörg-Dieter Wächter, Birgit Recki, Christian Starck, Saskia Wendel, Hans Joas, Armin Nassehi, Dominik Hammer, Burkhard Liebsch und Gerhard Kruip.
Eine Einführung in das Denken von Cornel West. 2. Auflage
Cornel West ist einer der bedeutendsten und zugleich umstrittensten zeitgenössischen Intellektuellen in den USA. Er ist Philosoph, Prediger und Prophet. Philosophie ist für West Arbeit an der Sichtbarmachung von Leiden. West protestiert im Namen der Philosophie gegen Philosophen, die über Philosophie sprechen, aber nicht mehr selbst philosophieren. Sein Denken kreist um die Frage, wie wir zusammen leben sollen. Wests Philosophie des Prophetischen Pragmatismus zielt auf eine permanente Demokratisierung der Demokratie, deren Motor die Anerkennung der Würde des Menschen ist. Das Buch enthält ein umfangreiches Gespräch zwischen Eduardo Mendieta und Cornel West.