in Designing Thinking
in 10 Minuten Philosophie
in Automatismen - Selbst-Technologien
Mit Automatismen zwangsläufig verbunden ist die Frage nach dem Selbst und nach den Bedingungen, die es hervorbringen.
Automatismen setzen ein "Selbst" einerseits voraus, andererseits ist zu fragen, wie ein "Selbst" entsteht, wie es sich stabilisiert und reproduziert, und welchen Anteil hieran wiederum Automatismen haben. Auf Seiten der Technik kann das Konzept der Automatismen abgegrenzt werden gegenüber Theorien zum Automaten. Im Fokus des Bandes stehen Selbsttechnologien in einem umfassenden Sinne: kulturelle Muster der Selbstkonstitution, Prozesse der Selbststeuerung und Praktiken der Selbstführung wie auch Formen des Selbstmanagements.
Was haben Tim und Struppi oder Die drei ??? mit Philosophie zu tun? Ist Mode philosophisch? Seit dem Sommersemester 2004 findet an der Leuphana Universität Lüneburg die Vorlesungsreihe 10 Minuten Philosophie statt. Der vorliegende Band versammelt ein Best­-of der letzten Jahre und lädt dazu ein, in das weite Feld des philosophischen Nachdenkens einzutauchen. Aus dem Inhalt: // Schlagfertigkeit // Überlegungen zu einer Philosophie der Mode // Von der Endlichkeit // Vom Träumen // Heideggers Schwarze Hefte // Davos ohne Legende? – Zur Disputation zwischen Ernst Cassirer und Martin Heidegger 1929 // Wissen und Gewissheit. Oder: Wann ist der Zweifel überflüssig? // Lügen – eine Kunst? // Foucault und die nukleare Dimension der Biopolitik // Hans Blumenberg. Metaphorologie – Unbegrifflichkeit // Über Grenzen zwischen Mensch und Tier // Was geht uns der Tod an? // Es könnte auch anders sein – Was wir vom Spiel für wissenschaftliche Erkenntniswege lernen können // Lebhafte Arte fakte oder Wenn Roboter Hände schütteln // California Thinking – Die drei ??? als Medienphilosophen // Tim und Struppi im Land der Philosophen
Die 14. Ausgabe des Archivs für Mediengeschichte widmet sich der Frage nach Status und Funktion von Modellen in wissenschaftlichen, gestalterischen und künstlerischen Prozessen.
Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Modellierungen einen wesentlichen Anteil haben an der Begründung und Kodierung von Entscheidungsprozeduren, die für die Verfertigung unterschiedlicher Wissensformen maßgeblich sind. Als spezifische Akteure machen Modelle und verwandte Figuren wie Muster, Pläne, Blaupausen und Prototypen einen theoretischen Eigensinn geltend, der von der medialen, symbolischen und materiellen Beschaffenheit der Modelltypen abhängig ist und der aus verschiedenen Perspektiven erfasst werden soll. Mit Beiträgen von Peter Heinrich Jahn, Karin Krauthausen, Donald MacKenzie/Taylor Spears, Bernd Mahr, Elke Muchlinski, Jan Müggenburg, Reinhard Wendler, Veronika Riesenberg, Robert Smid, Lina Maria Stahl, Samo Tomši?c, Martin Warnke, Richard Weinkamer.