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Literatur und Hofgesellschaft um Maximilian I.
In: Schriftlichkeit und Bildlichkeit
In: Poetica
In: Poetica
In: Poetica
In: Poetica
Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft
Die Literaturwissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten beständig wechselnde Gegenstände zu Leitthemen ihres Forschens erhoben. Es darf getrost als wissenschaftsgeschichtliche Kuriosität bezeichnet werden, dass die Gegenwartsliteratur in diesem Karussell der Themen und methodischen Ausrichtungen weitgehend kein Thema war. Gegenwartsliteratur war und ist, so erstaunlich dies für Nicht-Germanisten klingen mag, kein etablierter Gegenstand der Literaturwissenschaft. Dieser Band macht die Gegenwartsliteratur in grundsätzlicher Hinsicht zum Thema, indem er eine Historisierung des Schreibens in der Gegenwart betreibt. Leiten lässt er sich dabei von der einfachen Überlegung, dass jede Literatur einmal Gegenwartsliteratur war. Spezialisten des Mittelalters, der frühen Neuzeit, der Aufklärung und der Moderne fragen nach den Bedingungen literarischen Schreibens in den jeweiligen Epochen. Damit werden direkte Anknüpfungspunkte geschaffen für die in den Poetikvorträgen verhandelten Aspekte des Schreibprozesses: Das Mittelalter im Gespräch mit der Pop-Literatur. Die in diesem Sinne historisch verstandene Gegenwartsliteratur wird im vorliegenden Band unter folgenden vier Gesichtspunkten behandelt: 1. Das Gewicht der Tradition, 2. Die Macht der Disziplin, 3. Die Autorität der Gegenwart und 4. Die Kraft der Zukunft.
Philosophie nach Peter Sloterdijk
Gleichsam im Schatten seiner massenmedialen Präsenz baut Peter Sloterdijk seit nunmehr einem Vierteljahrhundert an einem philosophischen Werk, das heute – weit davon entfernt, abgeschlossen zu sein – in Umrissen als komplexes Ganzes sichtbar zu werden beginnt. Der Band versammelt erstmals Essays herausragender Intellektueller aus dem deutschsprachigen und internationalen Raum, die sich von Sloterdijks philosophischer Erhellung unserer Gegenwart inspiriert zeigen und von den unterschiedlichsten disziplinären und persönlichen Blickwinkeln aus theoretische Tangenten an sein Werk anlegen. Entsprechend der Breite des Sloterdijkschen Oevres beschäftigen sich die Autoren mit philosophischen, politolo- gischen, sozio- und psychologischen sowie gegenwartsdiagnostischen Fragestellungen und nehmen dabei auf sämtliche Hauptwerke des Philosophen Bezug: von der 'Kritik der zynischen Vernunft' (1983) über die Sphären-Triologie (1998-2004) und 'Im Weltinnenraum des Kapitals' (2005) bis hin zu 'Zorn und Zeit' (2006) sowie dem 2009 erscheinenden Buch über Anthropotechnik 'Du mußt dein Leben ändern'. Essays mit strikter Referenz auf Peter Sloterdijk sind ebenso vertreten wie Texte, die aufgrund seiner Anregungen an Sachthemen weiterdenken.