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Befunde, Projekte, Perspektiven
Editor: Jens Schneider
Mit dem 10. Band der MittelalterStudien werden aktuelle Projekte und neue Aspekte der Klosterforschung einem breiteren Publikum präsentiert: Interdisziplinäre Grundlagenforschung, Positionen zum Umgang mit klösterlichem Erbe, Werkstattberichte aus der Arbeit an Klösterbüchern und Ausblicke auf neuartige, über das Mittelalter hinausweisende Fragestellungen.
10 Jahre Stadtarchäologie in Paderborn
Paderborn – der Name lässt die Stichworte Kaiserpfalz, Dom, einen Thron, der keiner ist, und frühe Stadtentwicklung aufblitzen. Die archäologische Forschung widmete sich in den vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich den Sachquellen und Denkmälern der früh- und hochmittelalterlichen Herrscher. In Folge der Ergebnisse dieser – spätestens seit der großen Karolinger-Ausstellung 1999 weiträumig rezipierten – Arbeiten wurde 1993 die Arbeitsstelle „Stadtarchäologie“ am Museum in der Kaiserpfalz etabliert. Mit diesem Schritt war eine Ausweitung der Forschung auf alle archäologisch erreichbaren Sachquellen Paderborns gegeben. Zwar hängen die untersuchten Gebiete von den Bauvorhaben in der Stadt ab, jedoch zeigt sich nach zehn Jahren trotz dieser Zufälligkeit ein breites Mosaik. Die einzelnen Steine lassen schon das eine oder andere archäologische, technikhistorische oder paläobotanische Kleinod erkennen. Das Bild nicht nur der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bürgerstadt, sondern auch der älteren Besiedlung wird durch die neu erschlossenen Bodendenkmäler erheblich geschärft. Der Band vereint Forschungen aus zehn Jahren Stadtarchäologie in Paderborn. Er versteht sich nicht als Schluss-Stein dieser zehn Jahre, sondern als Aperitif für die Möglichkeiten, die die weitere Auswertung der bisherigen Ausgrabungen ebenso bieten wie die in der Zukunft noch anstehenden Untersuchungen.
In: Deutsche Texte der Salierzeit - Neuanfänge und Kontinuitäten im 11. Jahrhundert
In: Deutsche Texte der Salierzeit - Neuanfänge und Kontinuitäten im 11. Jahrhundert
In: Deutsche Texte der Salierzeit - Neuanfänge und Kontinuitäten im 11. Jahrhundert
In: Deutsche Texte der Salierzeit - Neuanfänge und Kontinuitäten im 11. Jahrhundert
In: Klosterlandschaften
Literatur | Geschichte | Recht
Der Begriff der Prosa bietet wohl das einzige Beispiel für einen rhetorischen Terminus, der zu einer Leitmetapher der Moderne avancierte. Seit dem 18. Jahrhundert eignet diesem Begriff ein irreduzibler Doppelsinn: Einerseits bezeichnet er eine (schrift-)sprachliche Ausdrucksweise, die im Unterschied zum Vers metrisch nicht gebunden ist, andererseits eine Denkweise und eine Verfassung der modernen Welt, die in dieser ungebundenen Ausdrucksweise die ihr angemessene sprachliche Form findet.Die Beiträge des vorliegenden Bandes erkunden diesen Zusammenhang aus einer interdisziplinären Perspektive unter Bezug auf literarische und historiographische Prosa sowie die Prosa des Rechts.
Für die deutsche Literatur gilt das 11. Jahrhundert als ein Zeitalter des Wiederbeginns. Nach dem Ende der althochdeutschen Literatur beginnt in der zweiten Jahrhunderthälfte eine frühmittelhochdeutsche Textproduktion, die in direkter Linie in eine bis heute reichende literarische Tradition hineinzuführen scheint. Dieses euphorische Bild eines Wiederbeginns modifiziert der vorliegende Band. Neben den Innovationen wird auch die Traditionalität der deutschen Texte und Glossen dieser Zeit vorgeführt, neben den epochalen Brüchen wird auch für Kontinuitäten plädiert. Auf der Grundlage von interdisziplinären Epochendarstellungen zu Sprache, Geschichte und Wissenschaft des 11. Jahrhunderts versammelt der Band dazu Einzeluntersuchungen zu den prominenten Zeugnissen und Personen der Zeit, die die Frühmittelhochdeutsche Literatur in ein neues Licht rücken.
Zur Kulturgeschichte eines Gründungsmythos
Im zwanzigsten Jahrhundert wurde kaum ein kulturwissenschaftliches Thema weitreichender untersucht als die Gabe. Dieser Band versucht in interdisziplinärer Perspektive, sich dem Gegenteil der Gabe zuzuwenden: dem Diebstahl.
Zu allen Zeiten waren Diebe nicht nur eine Bedrohung für das Eigentum von Menschen, Staaten und Göttern, sondern sie tauchen auch immer wieder als Kulturgründer und als schelmische Rebellen auf. Um den Diebstahl zu verstehen, müssen unterschiedliche Disziplinen gehört werden. Die Beiträge aus diesem Band sind daher sowohl international wie auch interdisziplinär vielfältig angelegt.