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In: Intermedialität - Analog /Digital
In: Realitätskonzepte in der Moderne
In: Im Namen des anderen
Zur filmischen écriture der Nouvelle Vague
Der vorliegende Sammelband analysiert die Komplexität und Aktualität der Nouvelle Vague unter neuen Perspektiven einer intermedialen Medienanalyse und integrierten Mediengeschichte. Mit Blick auf einzelne Regisseure und ihre Filmproduktionen ebenso wie auf die kultur- und diskursgeschichtlichen Kontexte der Zeit werden die innovativen und kombinatorischen Spiel- und Denkfiguren eines Film- und Mediendiskurses durchschaubar, dessen Bedeutung bis in die gegenwärtige Medientheorie, Literatur- und Filmästhetik reicht. In den Mittelpunkt rücken die Begriffe Körper, Ästhetik und Spiel als konzeptuelle Spielmarken, mit denen sich zentrale Faszinationsmuster im Kino der Nouvelle Vague neu bündeln lassen. In dem Maße wie diese Trias hinter den Beiträgen des Bandes als offene Struktur gleitender Begriffe durchscheint, können diese Konzepte als Kondensationsmomente einer Ästhetik fruchtbar gemacht werden, mit der sich die Nouvelle Vague in der Variabilität ihrer Schreibweisen und den Strategien einer reflektierten Intermedialität neu erschließt.
Beiträge zu Literatur, Kunst, Philosophie und Wissenschaft
Seit der Erfindung der Realität im 17./18. Jahrhundert sind Realitätskonzepte in Wissenschaft, Philosophie, Kunst und Literatur konstitutiv für die Moderne. Wie sie zu denken sind, diskutiert dieser innovative und interdisziplinär angelegte Band.
Ziel des Sammelbandes ist es, die Relationen zwischen theoretischen Realitätsmodellen, ästhetischen Programmen und künstlerischen Werken aufzuzeigen und deren historische und systematische Zusammenhänge zu untersuchen. Er diskutiert eindringlich Realitätskonzepte von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis heute.
Mit Texten von Kurt Röttgers, Elena Esposito, Elisabeth Fritz, Doris Pichler, Helmut Lethen, Bernd Stiegler, Wolfgang Klein, Jochen Mecke, Doris Pany, Michael Wetzel, Ramón Reichert, Birgit Wagner, Nils Kasper, Alexandra Strohmaier, Susanne Knaller und Harro Müller.
Die Ethik des Zitierens
Zitate sollen nicht nur genau sein, sie sollen 'gerecht' sein, und doch können sie missbraucht werden: Eine Ethik des Zitierens versucht der Verpflichtung fremder Rede 'im Namen des anderen' nachzuspüren. Philologische und linguistische, rhetorische und intermediale Aspekte einer zwischen Fremdbestimmung und Neuinterpretation oszillierenden Zitatpraxis werden hier aus interdisziplinärer Perspektive untersucht. Strategien der Beglaubigung wie des Widerstreits, die mit dem Zitieren seit je verbunden sind, in der Rechtssprechung, der Theologie und der Geschichte, werden mit Analysen der Authentizität sowie des Plagiats gekreuzt, wobei das kulturgeschichtliche Spektrum des Bandes von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart reicht, zur Zitierpraxis des Bundesverfassungsgericht und des Films.