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  • Author or Editor: Josef Kopperschmidt x
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Studien zu Chaim Perelman
Die Publikation bietet eine systematische Einführung in die komplexe Gedankenwelt von Perelmans berühmten Traktat über das Argumentieren. Perelman verstand diesen argumentationstheoretischen Traktat als 'Neue Rhetorik', womit er nicht bloss eine funktionale Erneuerung der alten Rhetorik meinte, sondern eine neue Funktionalisierung dieser traditionsreichen Reflexionsarbeit. In dem von Josef Kopperschmidt herausgegebenen Band wird diese These systematisch entfaltet. In den drei Themenbereichen der Publikation ('Zur Vorgeschichte der Neuen Rhetorik', 'Zum Projekt der Neuen Rhetorik', 'Zur Wirkungeschichte der Neuen Rhetorik') wird die philosophisch wie geltungs- und vernunftheoretisch ebenso spannende wie ertragreiche Neufunktionalisierung der Rhetorik von ausgewiesenen Perelman-Kennern beispielhaft erläutert und innerhalb der einschlägigen Diskurskontexte verortet.
In: Rhetorik als kulturelle Praxis
In: Heidegger über Rhetorik
In: Heidegger über Rhetorik
In: Heidegger über Rhetorik
Studien zum Homo rhetoricus
Zu Theorie, Geschichte und Praxis der Epideiktik
Series:  Figuren, Volume: 7
Der Band beantwortet die Fragen, welche Interessen Heidegger an der Rhetorik gehabt hat und wie stark dieses Interesse die 'Wiederkehr der Rhetorik' in der Philosophie befördert hat. In Heideggers Œuvre findet sich zwar keine Publikation mit dem Titel 'Über Rhetorik'; gleichwohl hat er sich einmal mit Rhetorik sehr intensiv beschäftigt, und zwar mit ihrer Aristotelischen Gestalt. Während diese Auseinandersetzung für sein Denken von nur geringem Gewicht gewesen sein dürfte, ist der Einfluss der Rhetorik auf die kategoriale Ausstattung der Existenzialanalyse in 'Sein und Zeit' unstrittig. Ebenso unstrittig ist der Modellcharakter der Rhetorik für die Verfallsgefährdung eines uneigentlichen Daseins, aus dem zu befreien die Philosophie als ihre originäre Aufgabe ansah, sei es mithilfe philosophisch gereinigter Grundbegriffe, sei es mithilfe eines politphilosophischen Projekts, das in höchst riskanter Weise den Ausbruch aus der Platonischen Höhle mit dem NS-Aufbruch in Beziehung zu bringen wagte.
Die Untersuchung will sich weder an der Dämonisierung Hitlers beteiligen noch gar seine Bagatellisierung betreiben oder weiter über den mangelnden Ertrag der bisherigen rhetorikorientierten Forschung lamentieren. Die Autoren gehen vielmehr davon aus, daß Hitlers Anteil am Erfolg des Nationalsozialismus in beträchtlichem Umfang der Wirksamkeit seiner Rhetorik zuzuschreiben ist. Auf der Grundlage dieser schwer bestreitbaren Tatsache wird versucht, mit Hilfe methodologisch breit gestreuter Untersuchungsverfahren und durch systematische Bezugnahme auf redetranszendierende Theorien des Nationalsozialismus die Frage zu beantworten, warum Hitler als Redner so erfolgreich war. Nicht zuletzt geht es um eine Einschätzung, inwieweit die Erfolgsbedingungen der Hitlerschen Rhetorik heute als obsolet gelten können.