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  • Author or Editor: Kaltërina Latifi x
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In: Wahn, Witz und Wirklichkeit

Abstract

T.S. Eliot’s The Waste Land speaks of a fragmentary world and, in itself, amounts to an epitome of fragmentation. This is mainly due to the last ‘stanza’ of the poem and is explicitly demonstrated in line 427, in which ‘fragments’ and ‘ruins’ are related to each other. This poetological analysis examines this very correlation against the backdrop of an earlier handwritten draft of the poem; it assesses variants of its translation, considers thematic contexts, and offers a detailed philologically-based interpretation of this iconic finale to Eliot’s quintessential contribution to literary modernism.

In: Poetica
Poetik und Episteme des Wahns vor 1800
Der Wahn vor der Zeit des Wahnsinns war Wissensform und Mittel der Selbsterkenntnis, Begründung einer Poetik des Wirklichen und Bedingung von gesellschaftlicher Kommunikation.
Vor 1800, der Zeit vor dem Wahnsinn, ist im Begriff »Wahn« die Perspektivität der Wahrnehmung, die Aspekthaftigkeit der Wirklichkeit und die Zeitlichkeit der Dinge gefasst. In Verbindung mit dem »Witz«, dem intellektuellen Scharfsinn, wird der Wahn zu einem Instrument des kreativen Imaginierens, der Erkenntnis und Weltdeutung sowie der Selbstrefl exion. Sein Medium ist die Sprache, in erster Linie dann auch die verschriftlichte Sprache. So lässt sich eine Wahn-Poetik erkennen, die eng mit Imaginations- und Wirklichkeitskonzepten sowie Wissensund Gesprächskulturen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit verbunden ist.