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In: Bildtheorien aus Frankreich
Author: Kathrin Busch

Abstract:

In his latest statements, Roland Barthes imagines a becoming-art of his thinking. But rather than switching from a theoretical to a literary form he reflects his desire of a new writing as the beginning of a new thinking, which leads him to another knowledge. His intended new form is ambivalent. It results from indecision between essay and novel, critique and narration and thereby detects a hidden dynamic of thinking: Its phantasmatic sources and emotional conditions reveal an affective knowledge, in which the pathos leads to the truth and gains the significance of a philosophem.

In: Artistic Research and Literature
In: BildÖkonomie
In: Paradoxalität des Medialen
In: Bildtheorien aus Frankreich
In: Bildtheorien aus Frankreich
Aporien der Gabe bei Jacques Derrida
Angesichts der zunehmenden Ökonomisierung der Lebenswelt verfügen alle Formen der Verschwendung, des Nutzlosen und Sinnwidrigen über einen besonderen Reiz. In der philosophischen Diskussion wird vor allem auf Gabe und Verausgabung als grundlegende Formen sozialen Handelns zurückgegriffen, um ein Jenseits ökonomischer Prinzipien freizulegen. So kann die asymmetrische Gabe, die eine Zuwendung jenseits von Erwiderungspflicht und Nutzenkalkül bedeutet, als Inbegriff der ethischen Relation gelten. Großzügigkeit und Freigebigkeit stehen jedoch immer in Gefahr, einer verborgenen Vergeltungslogik zu gehorchen – um ihr zu entgehen, bedarf es einer besonderen Geschicklichkeit. Kathrin Busch verfolgt ihr Anliegen, einem Denken der Gabe jenseits von Gegenseitigkeit und Austausch Geltung zu verschaffen, sowohl in sozialphilosophischer wie kunsttheoretischer Hinsicht. Nach einer Herleitung der Thematik von Mauss und Bataille steht Derridas aporetische Formulierung der Gabe im Zentrum der Untersuchung.
In: Wessen Wissen?
In: Wessen Wissen?
In: Wessen Wissen?