In: Film im Zeitalter "Neuer Medien"
Medien in der digitalen Kultur
Series:  Forum
Längst ist der Computer keine Rechen- oder Schreibmaschine mehr, sondern ein Mehrzweck-Medium, das zunehmend mehr Funktionen integriert. Schon jetzt fungiert ein Computer als Telefon, Fax, Fernsehgerät, Kamera, persönlicher Assistent, Einheit zur Videokonferenz oder Spielzeug. Eingebunden in das Internet dient er als Nachschlagewerk und Wissensquelle. Der Band geht in zwölf Texten den Spuren der digitalen Evolution nach. Sie beschäftigen sich in historischen Analysen mit den Veränderungen, die die Medien durch die Digitalisierung erfahren, prognostizieren zukünftige Entwicklungen und geben theoretische Ausblicke.
Fernsehen und Video
Im hier vorliegenden Band geht es darum, die medientechnologischen wie medien-ästhetischen Herausforderungen der seit den 1960/70er Jahren programmatisch als ›Neue Massen-Medien‹ auftretenden Medien Fernsehen und Video herauszuarbeiten.
Methodisch geschieht dies im Rahmen einer Dispositivtheorie, die Kino und Fernsehen in den technikgeschichtlichen, programmästhetischen und diskursgeschichtlichen Blick nimmt.


Aus dem Inhalt

EINLEITUNG
Harro Segeberg: Was ist neu an den ›Neuen Medien‹?

DIE ›NEUEN MEDIEN‹
Knut Hickethier: Dispositiv Kino und Dispositiv Fernsehen. Wolfgang Ernst:Video und Videozität.

VIDEO
Sigrid Adorf:Operation Video.
Kay Hoffmann:Videoästhetik.
Tobias Haupts/Jens Schröter:
Die Videothek

FERNSEHEN
Knut Hickethier: Von den Kino-
Wochenschauen zur Tagesschau.
Daniel Grinsted: Apollo 11. Matthias Steinle.: Dokumentarfilm. Christian Hißnauer: Docufiction. Joan Bleicher: Das kleine Kino?

KINO
Jan Distelmeyer: Das amerikanische Fernsehen und das Kino. Harro Segeberg: Film im Fernsehzeitalter. Lutz
Koepnick: Zur Macht der Gefühle. Andreas Kirchner: DV-Ästhetik und DOGMA-Film