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Die Reihe ist abgeschlossen.
1/2005 distanciation - compréhension /Abstand - Verständnis
'Transversale: Erkundungen in Kunst und Wissenschaft/arts et sciences en recherche' ist ein europäisches Jahrbuch und eine Internetplattform, die aktuelle Forschungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit jungen Positionen der Literatur und der bildenden Kunst verbindet. Transversale betrachtet Wissen hierbei als einen dynamischen Prozess, ermutigt zu experimentellen Darstellungsformen. Thema des ersten Jahrbuchs ist die Konstellation von Unterscheidung/Verständnis - distanciation/compréhension, deren Diskuskussion auf den Internet-Seiten von www.transversale.org fortgesetzt wird. Transversale wird herausgegeben für die Deutsch-Französische Hochschule in Verbindung mit dem Institut für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin und der université Sorbonne Nouvelle – Paris 3. Mit Beiträgen u. a. von Alain Beaulieu, Hanno Ehrlicher, Didier Faustino, Andreas Haus, Kai Kauffmann, Oliver Lubrich, Jérôme Lebre, Gert Mattenklott, Jacques Rancière, Gerald Stieg, Ludger Schwarte, Patrick Watier
Erfahrungsräume
Der zweite Band stellt ausgehend von einem phänomenologisch geprägten Raum-Verständnis die Frage nach Räumen von Erfahrung und nach ihren Konstruktionsweisen. Und ob man nicht weiter kommt in der Befragung des Raums, wenn man ihn nicht als Umgebung nimmt, in der Vorstellungen – im 'inneren Raum' – oder Symbole – im 'äusseren Raum' – angesiedelt werden, sondern als ein dynamisches Gebilde, das sich zwischen Vorstellungen und Symbolen aufspannt? Erfahrung im doppelten Wortsinn wird dann zu einem Teil von Raumpraktiken, die als Konfiguration von Grenzen, transurbanen Netzen und sozialen Schichtungen einen europäischen Kulturraum prägen. Dieser ist bereits vorstrukturiert durch Konfigurationen von Erfahrung in Literatur, Kunst und Wissenschaft.
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In diesem Buch geht es um Neugier als Triebfeder in Wissenschaft und Kunst.
Neugier ist lustvoll. Die Wissenschaft trennt Leidenschaft und Vernunft. Neugier ist fragwürdig. Die Kunst verbindet Sinnlichkeit und Erkenntnis. Neugier ist unabdingbar. Sie sucht nicht nach der bestimmbaren Wissenslücke, sondern nach Unverfügbarem, Unerwartbarem. Der unbedingte Wille, etwas zu sehen, zu hören, zu wissen, eignet sowohl den Wissenschaften als auch den Künsten. Beider Geschichte ist bevölkert von Gestalten, die sich aus aller Konvention hinaus- und in Extreme hineinbegeben haben. Der Bruch mit dem Gewöhnlichen erweist sich als Bruch mit tradierten Ausdrucksformen. Das Buch erörtert daher auch die Möglichkeit des Zeigens als Alternative zum Behaupten.
Mit Beiträgen von Wilhelm Berger, Elke Bippus, Bazon Brock, Florian Dombois, Adreis Echzehn (Bilder), Pasquale Gagliardi, Julian Klein, Eva Meyer, Elfie Miklautz, Michaela Ott, Hans-Jörg Rheinberger, Andrea Rüdig.