In: Vergleichendes Sehen
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In: Prekäre Bilder
In: Vergleichendes Sehen
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Der Holbein-Streit und die Ursprünge der Kunstgeschichte
Series:  Eikones
Author: Lena Bader
Der langjährige Streit um zwei Versionen der Madonna des Bürgermeisters Meyer, gemalt von Holbein dem Jüngeren, ist nicht bloß ein Disput unter Experten. Obwohl von Seiten der späteren Wissenschaftsgeschichte als ein Triumph des Originals gefeiert, geht es im Holbein-Streit eigentlich um Grundfragen des Bildes.
Aus dem Wechselverhältnis von Bildpraxis und Bildkritik gehen Fragen hervor, die weit über das Authentizitätsdilemma hinaus gehen und die Ursprünge einer Kunstgeschichte als historische Bildwissenschaft kennzeichnen.
Erstmals geht nun Lena Bader jenseits der Echtheitsfrage jenen Streitpunkten nach, die die eigentlichen Schlüsselthemen der Debatte sind. Es gelingt ihr ganz neue Sichtweisen auf den Holbein-Streit und die Aktualität der diskutierten Fragen zu eröffnen.
Series:  Eikones
Es geht um Bilder, die ihre Bildlichkeit selbst in Frage stellen. Solche Bilder findet man, wie die Beiträge des Bandes zeigen, in Kunst, Literatur, Wissenschaft und Museen ebenso wie in Photoalben, Filmen und Computersimulationen. Das Buch stellt die Frage nach dem Erkenntniswert von Bildern unter einem doppelten Horizont: einen bildkritischen und einen medienwissenschaftlichen. Indem die Beiträge neue Bilder undThesen ausgehend von ebenso reichhaltigem wie unbekanntem Material präsentieren, könnnen sie das zukünftige Potential einer Bildkritik andeuten. Ausgangspunkt stellen dabei gerade jene Bilder dar, deren Bildlichkeit in der einen oder anderen Weise prekär erscheint.
Series:  Eikones
Kunsthistoriker beanspruchen ein Sehen für sich, das über die alltägliche Wahrnehmung hinausgeht. Die behauptete analytische Schärfe dieses Sehens verdankt sich einer Schule, die aus ›Übungen im vergleichenden Sehen‹ und Doppelprojektionen des kunsthistorischen Vortrags besteht. Obwohl das vergleichende Sehen einen so großen Stellenwert innerhalb der Disziplin einnimmt, liegt bis heute keine umfassendere Untersuchung dieses Verfahrens vor. Mit Beiträgen von: Lena Bader, Edgar Bierende, Michael Bies, Georges Didi-Huberman, Vera Dünkel, Marcel Finke, Martin Gaier, Peter Geimer, Mladen Gladi´c, Johannes Grave, Thomas Hensel, Stefanie Klamm, Susanne Müller-Bechtel, Klaus Niehr, Dorothea Peters, Grischka Petri, Robin Rehm, Barbara Schellewald, Christian Spies, Frank W. Stahnisch, Ulfert Tschirner, Claus Volkenandt und Falk Wolf.