Search Results

This paper addresses possible research interaction between different disciplines and speciality areas dealing with the human past from Neolithic times to the Middle Ages. In discussing the whole range of disciplinary cooperation from multi- to inter- and transdisciplinarity, it becomes clear that the mode to be adopted in our case is that of interdisciplinarity. Despite the fact that in the last decades this term has lost much of its attractiveness due to its ubiquity in the rhetoric related to research proposals, it remains a powerful instrument of integrated research. Its success, however, depends on the will and ability of all individual participants to transcend the borders of their specific areas of research. Considering the ongoing internal differentiation of research specialities, future interdisciplinary cooperation will certainly demand a considerable amount of energy and broadly based scholarship.

In: Methodik und Didaktik in der Ägyptologie
In: Materialität
Herausforderungen für die Sozial- und Kulturwissenschaften
Entgegen der Vorstellung einer im Wesentlichen sprachlich-symbolischen Verfasstheit von Kultur und Gesellschaft vermittelt dieser Band Einblicke in die materielle Beschaffenheit und Bedingtheit menschlichen Handelns und menschlicher Existenz. Hierfür behandeln die Autoren die Rolle und Bedeutung von Artefakten und Materialien, von Zeichen und Texten, von Licht, Tönen und Natur. Das Ergebnis ist eine Rehabilitierung des Materiellen in den Sozial- und Kulturwissenschaften.
Herausforderungen eines kulturwissenschaftlichen Paradigmenwechsels in den Altertumswissenschaften
Für die ägyptologische Methodik und Didaktik stellt der gegenwärtige kulturwissenschaftliche Paradigmenwechsel eine besondere Herausforderung dar. In 38 Beiträgen werden die vielfältigen epistemologischen Schwierigkeiten, aber auch die Chancen diskutiert, die sich aus dem kulturwissenschaftlichen Paradigmenwechsel ergeben. Aus dem Gespräch von Ägyptologie, Kultur-, Geschichts- und Religionswissenschaft, Linguistik, Archäologie und Museologie ergeben sich neue Perspektiven. Nicht zuletzt gelingt es den Beiträgen, Impulse für die Entwicklung fachübergreifender Fragestellungen der verschiedensten kulturwissenschaftlichen Diskurse zu geben.