in Sprache und Literatur
HerausgeberInnen: Astrid Kusser und Christina Bartz
Normalisierung gilt als eine der wesentlichen Regulierungskräfte moderner Gesellschaften. Wie aber wird das Normale sichtbar? Wie gelingt es dem Normalen, Aufmerksamkeit zu binden und Faszination auszuüben? Gemeinhin werden Normalität, Normalismus und Normalisierung mit Blick auf statistische Verfahren und die Bildung von Durchschnitten diskutiert. Die Präsentation des Normalen in Kurven, Diagrammen und Statistiken ist aber nur eine Darstellungsform unter anderen, der viele weitere Verfahren der Sichtbarmachung des Normalen gegenüberstehen, wie z.B. die Inszenierung des Normalen durch sein epistemologisches Gegenteil (des Anormalen, des Pathologischen, der Ausnahme) oder das ›Vor-Augen-Stellen‹ des Normalen durch den Einzelfall.
in The Parallax View
in The Parallax View
in The Parallax View
in The Parallax View
Zur Mediologie der Verschwörung
HerausgeberInnen: Arno Meteling, Markus Stauff und Marcus Krause
Der Band fragt danach, wie Verschwörungstheorien mit medialen Verfahren zusammenhängen. Der verschobene Blickwinkel der Verschwörungstheorie verspricht, unter der Oberfläche von Ereignissen und Dingen Strukturen und Handlungsträger sichtbar werden zu lassen, die dem unaufgeklärten Blick verborgen bleiben müssen. Das vorliegende Buch hinterfragt dieses Versprechen in Untersuchungen, die ein Spektrum von konspirologischen und literarischen Schriften des 18. Jahrhunderts über Texte von Freud, Kafka und DeLillo bis hin zu Filmen wie The Parallax View, Twin Peaks oder Das Leben der Anderen und Fernsehserien wie Lost und 24 umfassen.
Signaturen des Medialen
Das Handbuch Mediologie präsentiert zweiundvierzig Stichworte zu einer kulturwissenschaftlichen Medientheorie, wie sie während des zehnjährigen Bestehens des Forschungskollegs »Medien und kulturelle Kommunikation« nicht zuletzt in der Kolleg-Schriftenreihe »Mediologie« entworfen worden ist.
Diesem Kontext entsprechend verzichtet das Handbuch auf mögliche Definitionsversuche des Medialen oder bestimmter Einzelmedien. An deren Stelle setzt es Beschreibungen der Operationsweisen von Medien, die deren technologisch-apparativen Grundlagen genauso zu erfassen suchen wie ihre Verflechtungen mit sozialen Institutionen und ästhetisch-semiotischen Ordnungen. Neben Darstellungen zu den wichtigsten medialen Verfahren versammelt der vorliegende Band vor allem Beiträge, die die interdisziplinäre Reichweite einer kulturwissenschaftlichen Medientheorie dokumentieren.
50 Jahre Wilhelm Fink Verlag – Die Jubiläums-Edition 5 Jahrzehnte – 5 Jubiläums-Bände Norbert Bolz, Hrsg. Wer hat Angst vor der Philosophie? 2. überarb. u. erw. Neuauflage 2012. 239 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag Daniel Hornuff Bildwissenschaft im Widerstreit. Belting, Boehm, Bredekamp, Burda 1. Aufl. 2012. 130 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag Karlheinz Stierle Text als Handlung. Grundlegung einer systematischen Literaturwissenschaft 2., überarb. u. erw. Neuauflage 2012. 363 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag Friedrich Rudolf Hohl Poesie als Passion. Gedichte aus Luhmanns Welt Herausgegeben von Clemens Luhmann 1. Aufl. 2012. XVI + 284 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag Christina Bartz, Ludwig Jäger, Marcus Krause, Erika Linz, Hrsg. Handbuch Mediologie. Signaturen des Medialen 1. Aufl. 2012. 350 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag