in Wort Macht Stamm
in Anfangsgeschichten / Origin Stories
Philologien - Disziplingenese - Wissenschaftshistoriographie
HerausgeberInnen: Wulf Oesterreicher und Maria Selig
Zu den entscheidenden geistesgeschichtlichen Errungenschaften des 18. Jahrhunderts gehört die ›Entdeckung‹ der Geschichtlichkeit von Kultur und Gesellschaft.
Die Beiträge des Bandes zeichnen nach, wie die Voraussetzungen für die Wahrnehmung des Historisch-Veränderlichen und des Gesellschaftlich-Sozialen von Sprache und Text entstehen und wie das Bewusstsein von Geschichtlichkeit den Prozess der Verwissenschaftlichung bedingt und steuert. Sie zeigen aber auch, dass disziplinäre Partikularisierungen und die Preisgabe des hermeneutischen Postulats der Verstehbarkeit die gemeinsame Fundierung der Geisteswissenschaften im Begriff der Historizität gefährden.
Historische, numismatische und philologische Untersuchungen auf Grundlage des Bestandes im Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Anders als erzählende Quellen berichten uns merowingische Monetarmünzen für die Zeit von etwa 585 bis 670 von einer staatlichen Ordnung des Merowingerreiches und über die bisher nicht wahrgenommene Funktionselite der Monetare, deren über 1200 Namen eine zentrale Quelle der Sprachwissenschaften darstellen und die mit über 600 Orten verbunden sind. Der Band versammelt Münzabbildungen und Beschreibungen, sprachwissenschaftliche Kommentare zu allen Personennamen der Münzen des Berliner Bestandes, Kommentare zu Hauptorten der Münzprägung sowie Einführungen in sprachliche, numismatische, politische, wirtschaftliche, rechtliche und kulturelle Bedingungen der Zeit in Gallien.
in Die merowingischen Monetarmünzen als interdisziplinär-mediaevistische Herausforderung
in Die merowingischen Monetarmünzen als interdisziplinär-mediaevistische Herausforderung
in Die merowingischen Monetarmünzen als interdisziplinär-mediaevistische Herausforderung
in Die merowingischen Monetarmünzen als interdisziplinär-mediaevistische Herausforderung