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  • Author or Editor: Markus Jüngling x
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Brechts Fatzer-Fragment ist und blieb ein monumentaler Torso von rund 550 Seiten; ein Theaterstück, das zu Lebzeiten seines Autors keine Aufführung erfuhr und erst in den vergangenen beiden Jahrzehnten, vor allem im „Postdramatischen Theater“ (Hans-Thies Lehmann), eine Renaissance erlebte. Es ist dabei einer der reichsten und dunkelsten Texte Brechts, ein Text der Entgrenzung und Widerständigkeit: gegenüber seinem Autor, dem er sich nicht zum Werk fügen wollte, und gegenüber seinen Spielern, denen er das von Brecht konstatierte „fatzer unaufführbar“ als kreative Provokation entgegensetzt. Vereinnahmungen scheitern bereits an der medialen Ambivalenz. Performative Aspekte, die eine theatrale Nutzung fordern, sind ebenso manifest, wie sich der komplexe literarische Text dem Zugriff entzieht. Betrachtet man die beiden Einfl üsse allerdings in ihrer Bezüglichkeit, zeigen sich Spuren einer spezifi sch literarischen Performativität, die Wege zum „Verstehen“ eröffnen kann.

In: Erzeugen und Nachvollziehen von Sinn
In: Erzeugen und Nachvollziehen von Sinn
In: Erzeugen und Nachvollziehen von Sinn
In: Erzeugen und Nachvollziehen von Sinn
In: Erzeugen und Nachvollziehen von Sinn
In: Erzeugen und Nachvollziehen von Sinn
In: Erzeugen und Nachvollziehen von Sinn
Rationale, performative und mimetische Verstehensbegriffe in den Kulturwissenschaften
Während ‚Verstehen’ in der Wissenschaftsgeschichte primär als Sprachverstehen, als Verstehen in und durch die Sprache begriffen wird, wird hier mit dem ‚Sinn-Apriori’ sowie mit dem performativen und mimetischen Verstehen eine Grenze gezogen, die vor oder hinter dem Sprachverstehen liegt. Gerade die drei Bereiche des Sinn-Aprioris – das Nicht-Verstehen, die Erschütterung und das Fremde – eröffnen eine andere Dimension des Verstehens jenseits des Sprach-Verstehens über den performativen Vollzug und das mimetische Vermögen.