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In: "Der Mensch ist nur Mensch durch Sprache"
In: Wilhelm von Humboldt: Universalität und Individualität
In: Rassedenken in der Sprach- und Textreflexion
In: Wort Macht Stamm
In: Geschichtlichkeit von Sprache und Text
In: Translatio Babylonis
In: Raum in den Künsten
Zur Sprachlichkeit des Menschen
'Der Mensch ist nur Mensch durch Sprache' – Ausgehend von diesem Satz Wilhelm von Humboldts wird noch einmal die Frage nach der sprachlichen Verfasstheit des Menschen aufgeworfen. Für Wilhelm von Humboldt war die Sprachlichkeit des Menschen die zentrale anthropologische Konstante: Der Mensch produziert sein Denken in der Dimension des Anderen mittels der Sprache, die Vielfalt der menschlichen Denkmöglichkeiten zeigt sich in der Vielfalt der Sprachen, und dies konstituiert den Menschen als Menschen. Ist diese Annahme noch aktuell? Oder muss sie vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen unserer Kultur, die die Relevanz des Sprachlichen infrage stellen, revidiert werden? In Humboldts Satz steckt heute ein erhebliches Diskussionspotential. Die Beiträge diskutieren die Sprachlichkeit des Menschen aus unterschiedlichen philosophischen, kulturtheoretischen und sprachwissenschaftlichen Perspektiven. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie es sich mit Humboldts sprachzentriertem Menschenbild in unserer Kultur verhält.
In: "Der Mensch ist nur Mensch durch Sprache"
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