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  • Author or Editor: Markus Ritter x
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In: "Spazieren muss ich unbedingt"
Wie viel Ökonomie ist gut für die Gesundheit?
Um Kosten zu senken, wird das Gesundheitswesen zunehmend ökonomischen Zwängen unterworfen. Ob diese Praxis mit ethischen Ansprüchen vereinbar ist, bleibt fraglich.
Es besteht die Gefahr eines Verlustes ärztlicher Autonomie und der Vernachlässigung ethischer Fragen in der Krankenversorgung. Die Spannungen zwischen wirtschaftlichen und ethischen Imperativen müssen deshalb klar benannt werden.
Diskutiert werden Chancen und Probleme von Anreizsystemen, dem Wettbewerb und Qualitätsmanagement der Gesundheitsanbieter sowie der Privatisierung im Gesundheitswesen.
Robert Walser und die Kultur des Gehens
Die Kultur des Gehens entwickelt sich parallel zur mechanisierten Fortbewegung in Eisenbahn und Automobil und knüpft an die alte Tradition an, die zwischen Gehen, Denken und Schreiben Korrespondenzen entdeckt. Robert Walser setzt seinen romantischen Vorläufern und den urbanen Flaneuren seiner Zeit in seiner Erzählung Der Spaziergang von 1917 eine eigene, selbstreflexive Gangart entgegen.Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge untersuchen Walsers Spazieren als poetisches Konzept und als Schreibbewegung, als Form der Naturästhetik und als Absage an die Alpenideologie, im Kontext der Psychiatrie und im Vergleich zu Lessings ambulanter Rhetorik, Lucius Burckhardts Promenadologie sowie den zeichnerischen und architektonischen Spaziergängen von Paul Klee und Adolf Loos.