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Hans Blumenbergs Umwege
Blumenbergs Philosophie ist eine Philosophie der Umwege und des Neuansetzens. Sie stellt einen Versuch dar, sich unter den Bedingungen der Moderne produktiv einzurichten, ohne ethische Ansprüche aus dem Blick zu verlieren.
Das Provisorische kehrt bei Blumenberg implizit wie explizit wieder. Als Beschreibungskategorie macht es die Welt erklärbar und stiftet eine Orientierungsleistung. In Kombination mit einer positiven Umdeutung des Umweges erlaubt es Distanzierung von einem unübersichtlichen Verstricktsein in Weltzusammenhänge sowie ein Handeln als ob wir wüssten, was wir tun. Ziel ist ein Nachdenken, das der Vorläufigkeit moderner Wirklichkeiten gerecht wird. Der Band widmet sich der Figur des Provisorischen und der Umwegskultur und verbindet eine systematische Perspektive auf das Werk Blumenbergs mit philosophiehistorischen Einordnungen und der Diskussion bisher unbeachteter Anknüpfungspunkte.
Indigenous Pasts and the Roman Present
»The invention of tradition« was introduced as a concept to explain the creation and rise of certain traditions in times of profound cultural change. Taking stock of the concepts of current theoretical understandings and focusing on the Roman world the volume explores invented traditions as a means to understand processes of cultural innovation.
Whereas the concept is highly influential in Roman Studies concerned with the Greek eastern Mediterranean, the western part of the Roman Empire has virtually been ignored. The aim is to critically evaluate the usefulness of »The invention of tradition« for studies particularly regarding the western part of the Roman Empire and in relation to other traditions besides the Greek. Can »The invention of tradition« be seen as a common human characteristic occurring throughout history?