Search Results

You are looking at 1 - 10 of 12 items for

  • Author or Editor: Monika Rinck x
  • Search level: All x
Clear All
In: Die Seele und ihre Sprachen
In: Der Dichter und sein Schatten
In: Literatur in der neuen Klassengesellschaft
In: Die Seele und ihre Sprachen
In: Die Seele und ihre Sprachen
In: Die Seele und ihre Sprachen
In: Die Seele und ihre Sprachen
In: Literatur in der neuen Klassengesellschaft
Findet im modernen Gedicht die Seele zur Sprache? Autorinnen und Autoren der POETICA III fragen nach der Bestimmung der Seele und ihrer Sprachen im Resonanzraum des Gedichts. Wie kommt die Seele zur Sprache und was sind ihre Sprachen? Sind es die Sprachen der Dichtung oder die der Wissenschaft? Werden ihr die ästhetischen Ideen der Poesie oder der Musik gerechter als die Verstandesbegriffe der Theologie, der Psychoanalyse, der Gehirnforschung? Welche Wirklichkeit hat die Seele in einer säkularisierten Welt noch, welche Wirklichkeit in Kulturen, in denen metaphysische Traditionen ungebrochen sind?
Gedichte und Essays von Monika Rinck, Günter Blamberger, Heinrich Detering, Javier Bello, Michael Donhauser, Nurduran Duman, Stefan Weidner und anderen.
Emphatische Intertextualität in der modernen Lyrik
Einfluss-Lust statt Einfluss-Angst: Der Band untersucht das Phänomen emphatischer Intertextualität als ästhetische Antwort und Gegenmodell zum allgegenwärtigen Originalitätsparadigma in der modernen Lyrik. Entgegen der starken These von der »Einfluss-Angst« (Bloom) und dem poststrukturalistischen Diktum einer subjektlosen und rein in der »Struktur des Geschriebenen selbst« (Derrida) enthaltenen Intertextualität beziehen sich viele Gedichte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart programmatisch und poetologisch motiviert auf individuelle literarische Vorbilder. Lyrische Fallstudien (u.a. zu Hugo von Hofmannsthal, Robert Walser, Bertolt Brecht, Franz Josef Czernin oder Marie-Thérèse Kerschbaumer) renommierter Literaturwissenschaftler erkunden ebenso wie Dichtergespräche mit zeitgenössischen Autoren unterschiedliche poetische Formen und Implikationen einer solchen emphatischen Intertextualität und beleuchten ihr Verhältnis zur Forderung nach Originalität, die sich in der Moderne als ästhetisches Dogma herausgebildet hat. Close readings fördern Poetiken zu Tage, die sich der scheinbar scharfen Antithese von epigonaler Kontinuität oder innovativem Bruch mit der Tradition verweigern und gerade in dem zur Schau gestellten Bezug auf dichterische Vorbilder ihre poetische Sprengkraft enthüllen.