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  • Author or Editor: Moritz Baßler x
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In: Historiografie der Moderne
In: Historiografie der Moderne
In: (Be-)Richten und Erzählen
In: Utopie und Apokalypse in der Moderne
In: Konsumfashionista
In: Deutsche Familienromane
In: (Be-)Richten und Erzählen
Kulturwissenschaftliche Erkundungen von der frühen Neuzeit bis heute
Author: Andreas Homann
In einer Zeit, in der das Eis an den Polen der Erde nicht nur symbolisch, sondern realiter immer dünner wird, lohnt es umso mehr, einen Blick zurück auf die literatur- und kulturgeschichtliche Karriere des faszinierenden Phänomens ›Eis‹ zu werfen. Weit über die deutschsprachige Literatur hinaus untersucht die Studie das symbolische Potenzial des Faszinationskomplexes ›Eis/Kälte‹ an einer Vielzahl von literarischen, ikonischen und filmischen Texturen von der Frühen Neuzeit bis heute, mit Schwerpunkten auf den synchronen Schnitten ›um 1800‹, ›um 1900‹ und ›um 2000‹. Dadurch wird ein Blick auf diejenigen kulturgeschichtlich einflussreichen Diskurskomplexe und Positionen möglich, die ›Eis‹ als kollektiv verfügbares Symbol zu bündeln und artikulierbar zu machen vermag. Vertiefende exemplarische Einzelanalysen zu Romanen von u. a. Christoph Ransmayr, Sten Nadolny, Martin Mosebach und Peter Høeg machen deutlich, dass und wie mit Hilfe der ›Eis‹-Symbolik höchst komplexe literarische Strukturen generiert werden können.
Eine interdiskurstheoretische Studie zu Elfriede Jelineks Theatertexten
Wie kaum eine andere Dramatikerin schafft es Elfriede Jelinek, mit ihren Texten seit Jahrzehnten für Aufruhr auf der Bühne und in den medialen und wissenschaftlichen Anschlussdiskursen zu sorgen. Dabei wird ihrem Werk, das 2004 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, fast hymnisch das Prädikat „Gesellschaftskritik“ zugeschrieben.

In dieser literaturwissenschaftlichen Studie wird der „Diskurs Jelinek“ in seiner Spezifik beschrieben und damit analysierbar und prinzipiell sogar simulierbar gemacht. Durch strukturale und zugleich interdiskursive Textanalysen ausgewählter Dramen werden dabei jene homologen Textstrukturen, wie oszillierende Figurenmodelle, in den Dramen aufgezeigt, die das Spiel der (Sprach-)Macht vor dem Hintergrund aktueller politischer und wirtschaftlicher Mediendiskurse offenlegen.
Narrationen von Arbeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts
Author: Iuditha Balint
Von der Entgrenzung der Arbeit ist inzwischen allenthalben die Rede. Dass sich diese nicht auf die bislang untersuchten ökonomischen Aspekte begrenzen lässt, sondern sich auch in literarische Texte einschreibt, ist die Ausgangsthese dieser Untersuchung, die ein kultur- und literaturwissenschaftliches Beschreibungs- und Analysemodell entfaltet, mittels dessen das Phänomen in seiner Komplexität überhaupt erst fassbar wird.
Dabei wird von einer Entgrenzung der Arbeit im dreifachen Sinne ausgegangen: Neben der ökonomischen Entgrenzung rücken hier auch jene Transgressionen in den Fokus, die sich auf sprachlicher und epistemischer Ebene vollziehen. Die Studie macht die Implikationen dieser Verschiebungen in Lektüren verschiedener Gattungen kenntlich. Analysiert werden Romane und Erzählungen, aber auch Reportagen, Essays und Interviews, in denen sich Vorstandsvorsitzende, Top-Manager oder Professoren über ihr Arbeitsverständnis und das Verhältnis von Arbeit und Nicht-Arbeit äußern.