Search Results

You are looking at 1 - 8 of 8 items for

  • Author or Editor: Nicola Karthaus x
  • Search level: All x
Clear All
In: Emotion, Gewalt und Widerstand
In der mittelalterlichen Ordenslandschaft bestand ein erstaunliches Spannungsverhältnis zwischen Stetigkeit und Wandel. Vom frühmittelalterlichen Mönchtum zur Zeit der Langobarden und Karolinger bis hin zur Ordenslandschaft der Franziskaner und Augustiner im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit wird das Verhältnis von Kontinuität und Diskontinuität beleuchtet. Themen sind u.a. die Verschiebung des monastischen Lebens, die Kontinuitätsstiftung in englischen Benediktinerklöstern und die Kontinuitätsdarstellung in der Ordenschronistik des Hoch- und Spätmittelalters.
Identitäten zwischen Konfrontation und Annäherung
Das 10. Jahrhundert sieht die Wikinger auf dem Höhepunkt ihrer Macht und ihres Einflusses. Zugleich geht es jedoch über in eine Phase der Konsolidierung, als deren Ergebnis sich diejenigen Staaten herausbilden, die bis heute das Bild Europas prägen.
Dieser Transformationsprozess wird in enger Verknüpfung mit den Entwicklungen im fränkisch-ottonischen Reich von Archäologen und Historikern aus Deutschland und Dänemark hier erstmals aus dieser Perspektive vorgestellt.
In diesem Band geht es um das Spannungsverhältnis zwischen Kloster und Stadt, um Integrität, Wechselspiel und Abgrenzung von monastischen und urbanen Systemen. Neun Autoren beleuchten den Standort von Klöstern im Stadtgefüge und damit verbunden das Leben der Menschen in und außerhalb der Klosteranlagen, die Präsenz der jeweiligen Orden in der Stadt, bauliche Erscheinungsbilder der Siedlungskomplexe und unterschiedliche Religions- und Gesellschaftsmodelle. Neben dem geistlichen Einfluss des Klosters auf die Stadt steht auch der geistige. So sind Bildung und Wissen im Mittelalter fester Bestandteil der Wirkung des monastischen auf das urbane System, die sich beide immer auch zwischen Herrschaft und Sozialtopographie zu positionieren suchten.
6. Archäologisch-historisches Forum
Der Band 26 der Reihe MittelalterStudien versammelt die Beiträge einer interdisziplinären Tagung, die die „Gräber im Kirchenraum“ aus historischer, kunsthistorischer und archäologischer Sicht in den Blick genommen hat. Inhaltlich schlagen die Aufsätze einen weiten Bogen und behandeln von den Jenseitsvorstellungen und der memoria im Frühmittelalter über die Motive für die Beisetzung in Königsgrabkirchen auch die monumentalen Grabmonumente des 16. Jahrhunderts und die dahinter stehenden Intentionen. Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei immer wieder die Frage, welchen Personenkreisen überhaupt das Privileg eingeräumt wurde, sich innerhalb des Kirchenraums möglichst nahe bei den Heiligen, ad sanctos, bestatten zu lassen.
Für die deutsche Literatur gilt das 11. Jahrhundert als ein Zeitalter des Wiederbeginns. Nach dem Ende der althochdeutschen Literatur beginnt in der zweiten Jahrhunderthälfte eine frühmittelhochdeutsche Textproduktion, die in direkter Linie in eine bis heute reichende literarische Tradition hineinzuführen scheint. Dieses euphorische Bild eines Wiederbeginns modifiziert der vorliegende Band. Neben den Innovationen wird auch die Traditionalität der deutschen Texte und Glossen dieser Zeit vorgeführt, neben den epochalen Brüchen wird auch für Kontinuitäten plädiert. Auf der Grundlage von interdisziplinären Epochendarstellungen zu Sprache, Geschichte und Wissenschaft des 11. Jahrhunderts versammelt der Band dazu Einzeluntersuchungen zu den prominenten Zeugnissen und Personen der Zeit, die die Frühmittelhochdeutsche Literatur in ein neues Licht rücken.
Völker, Reiche und Namen stehen als Marksteine des Übergangs von der Spätantike zum frühen Mittelalter im Zentrum dieses Bandes.
Dabei werden Fragen bezüglich der Bedingungen von Staatlichkeit und der Identität der Völker sowie verschiedene Faktoren, die auf die Reichsbildungen einwirkten, wie z.B. Eliten, Legitimationsstiftung, Akkulturation, Christianisierung, untersucht und diskutiert.
Münzen sind für das Mittelalter lange Zeit vor allem eine Sache der Numismatiker geblieben. Erstmalig wird nun mit einem großen Münzbestand eine zentrale Quelle zum Verständnis der europäischen Frühgeschichte aus den verschiedensten fachlichen Perspektiven und Forschungstraditionen heraus in einem gemeinsamen Unternehmen untersucht und für die weitere Forschung aufbereitet.
Mehrere tausend merowingische Goldmünzen des 7. Jahrhunderts haben das Potential, unsere Sicht auf den Epochenwandel wesentlich zu verändern, und dies, obwohl die meisten von Ihnen seit über 100 Jahren gut bekannt sind. Es ist der Erkenntnisgewinn mehrerer Fächer, der es möglich macht, diesen einzigartigen Quellenbestand in seinem Wert für das Verständnis des 7. Jahrhunderts in Gallien neu zu bewerten.