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In: Was ist ein Bild? Antworten in Bildern
In: Gesicht und Identität / Face and Identity
In: Gesicht und Identität / Face and Identity
Bauten in Bildern des Quattrocento
Series:  Eikones
Author: Johannes Grave
Gemälde setzen immer eine Wand voraus, sind von Architektur abhängig. Wie ändert sich dieses Verhältnis, wenn das Bild selbst Gebäude oder Räume darstellt; wenn es durch eine perspektivische Erschließung der Bildtiefe seine Bindung an die Fläche zu überwinden scheint?
Architekturdarstellung wurde lange als Hilfsmittel zur Anwendung der Linearperspektive verstanden. Diese Studie offenbart nun überraschend komplexe Konstellationen zwischen Bildern und den in ihnen gezeigten Bauten. Keineswegs diente die Darstellung von Architektur vorrangig dazu, den Realitätseffekt der Perspektive zu nutzen, das Bild als »offenstehendes Fenster« erscheinen zu lassen. Vielmehr konfrontieren gerade die Bauten in Bildern des Quattrocento oftmals mit Ambiguitäten und Irritationen. Das Buch zeigt, welche Einsichten über die Bildauffassung der Frührenaissance sich aus den Darstellungen von Architektur gewinnen lassen.
Dieric Bouts und die Konstitution des modernen Rechtsraumes
Series:  Eikones
Author: Claudia Blümle
Im Zentrum der Studie stehen zwei für das Rathaus von Löwen entstandene Gemälde von Dieric Bouts, die mit der Darstellung der Feuerprobe eine alte Rechtspraxis illustrieren.
In den Rathausgemälden wird die Feuerprobe, die in Löwen seit dem 14. Jahrhundert verboten war, visuell vergegenwärtigt, ohne dass dabei ihr Vergangenheitscharakter aufgehoben ist. Der zeitliche Riss, der somit die Bilder durchzieht, legt es nahe, in ihnen eine ikonische Reflexion der rhetorischen Figur des Exemplums zu erkennen.
Diese Reflexionsebene selbst entspricht, wie die Untersuchung offen legt, der Struktur des neuen säkularisierten Rechtsraumes juridischer Wahrheitsfindung: Erst durch die Einführung eines urteilenden Dritten kann eine Beobachterposition zweiter Ordnung und damit eine distanzierte Reflexion entstehen, die es ermöglicht, vergangene Tatbestände zu untersuchen und auszulegen.
Aspekte von Zeitlichkeit in Selbstporträts der italienischen Frühen Neuzeit
Series:  Eikones
Author: Fabiana Cazzola
Anhand einer Auswahl von Selbstporträts ›im Akt des Malens‹ aus der italienischen Malerei der Frühen Neuzeit, die gleichzeitig etwas Vergangenes und etwas Zukünftiges darstellen, werden die Möglichkeiten der Erfahrung und Visualisierung von Zeitlichkeit beleuchtet. Um welche Aspekte der Zeitlichkeit handelt es sich? Wie lässt sich Zeitlichkeit im kunstvollen Umgang mit der künstlerischen Selbstreflexion erkennen? Wie entsteht Zeitlichkeit durch den körperlichen Ausdruck der dargestellten Figur des praktizierenden Künstlers? Befragt werden die Mechanismen der zeit-räumlichen Dynamisierung der Darstellung: Es wird auf das Thema der Zeitlichkeit eingegangen, um eine These zur zeitlich-prozessualen Dimension dieser Bildauswahl zu entwickeln.
Zum Melodramatischen im Wechsel der Medien
Series:  Eikones
Author: Maren Butte
In den letzten Jahrzehnten ist das Interesse für das Melodrama, das einst nur als verfehlte Tragödie oder Kitsch galt, angestiegen. Sowohl in wissenschaftlichen Schriften als auch in künstlerischen Arbeiten wird auf eine Gefühlskultur des Melodramatischen Bezug genommen.
Was bedeuten ›Melodrama‹ und ›melodramatisch‹ heute? Trotz seines theaterhistorischen Ursprungs evoziert der Begriff zunächst keine Autoren oder Dramentitel, vielmehr lässt er an Bilder, emotional aufgeladene Situationen und bestimmte Pathos-Gesten denken. Die Studie nimmt in exemplarischen Analysen diese ›Bilder des Gefühls‹ im Wechsel der Medien
in den Blick – von ihren Anfängen im 18. Jahrhundert bis zu ihren Zitaten und Re-Figurationen in der zeitgenössischen Performance.
Expressive Strukturen der Moderne
Series:  Eikones
Author: Wolfram Hogrebe
Seit Ende des 20. Jahrhunderts sind Versuche vorgelegt worden, die Koordinaten der sogenannten ›Moderne‹ neu zu vermessen. Das Ergebnis war seinerzeit die Proklamation einer neuen, zweiten Moderne, für die sich die Bezeichnung ›Postmoderne‹ durchgesetzt hatte.
Ihr Konzept terminierte in einer Wertschätzung von Fliehkräften, die einer visuellen und begrifflichen Gesamtperspektive entgegengesetzt wurden. Aber ein solches Konzept erwies sich als zu blutleer. Es verkam zu einer intellektuell reizlosen Beliebigkeitsoption.
Der vorliegende Text versucht im Binnenkreis der Moderne erneut Grabungen vorzunehmen. So werden zunächst elementare Aspekte zur Entstehung der Moderne skizziert, um dann im expressiven Einzugsbereich von Kasimir Malewitsch, Joseph Beuys und Imi Knoebel – um die Achse eines konstruierten Beuysianismus herum – Bohrungen und Sondierungen vorzunehmen. Sie bieten schließlich eine gute Möglichkeit, den Ausgang der Moderne in Formate einer neuen Mimesis aus Voraussetzungen eines ausgereizten syntaktischen Expressionismus bei Frank Stella verständlich zu machen.
In: Imagination
In: Gesicht und Identität / Face and Identity