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In: Sprache und Literatur
Zum Geist und zur Gestalt des politischen Denkens im klassischen China
Author: Peter J. Opitz
In: Luther und Calvin
Author: Peter J. Opitz

Abstract

Eric Voegelin’s The New Science of Politics appeared in 1952. It presented a critique of the spiritual crisis of modernity and argued for the renewal of political science on the basis of a return to the principles of Platonic-Aristotelian episteme. Voegelin’s The Political Religions (1938) – with its interpretation of experiences of the ens realissimum – points to the explication of experiences of transcendence and to the insight that truth is both cognitive and existential. These issues are at the center of the New Science. Other works from the 1940s to the 1970s explored various aspects of Voegelin’s theory. Among these: the symbolization of the eternal as it unfolds in time and the fact that a political theory developed to its logical conclusion leads to a philosophy of history. Both Voegelin’s hope to renew political science and to overcome the spiritual crisis of the West remain unfulfilled. Eric Voegelin would not have been surprised by this outcome.

In: Representation and Truth
Zur Pathologie des modernen Geistes
Series:  Periagoge
Author: Eric Voegelin
Editor: Peter J. Opitz
Die „geistige Krise“ der westlichen Moderne bildet den Mittelpunkt, um den das Denken Voegelins kreiste. Die Rekonstruktion der Prozesse, die in diese Krise führten und die Bestimmung ihrer geistigen Wurzeln bilden das eine große Thema seines Werkes, die Suche nach Wegen aus dieser Krise und der Entwurf einer Philosophie der Ordnung das andere. 1938, noch in Wien, hatte Voegelin in der Studie die Politischen Religionen eine erste Deutung dieser Krise vorgelegt. Ein Jahrzehnt später, inzwischen noch immer in der Emigration, folgte im Schlussteil seiner History of Political Ideas, eine zweite, weitaus präzisere Diagnose. Unter dem Titel „Die Krise“ verfolgte sie jene intellektuellen und politischen Strömungen seit der Aufklärung, die zur Zerstörung der geistigen Grundlagen der westlichen Zivilisation führten und schließlich in den totalitären Regimen des 20. Jahrhunderts ihren blutigen Höhepunkt fanden.
Zur Genese und Gestalt der modernen politischen Gnosis
Series:  Periagoge
Author: Eric Voegelin
Editor: Peter J. Opitz
Series:  Periagoge
Author: Eric Voegelin
Editor: Peter J. Opitz
Daß Jean Bodin (1529/30-1596) zu den bedeutendsten Staatsphilosophen der frühen Neuzeit zählt und daß seine Theorie der Souveränität ein wichtiger Beitrag zum modernen politischen Denken darstellt, ist allgemein bekannt. Wesentlich weniger bekannt sind dagegen die theoretischen und religiösen Grundlagen seines Denkens, aus denen sich erst die geistige Einheit seines großen Werkes erschließt. Die beiden erstmals hier in deutscher Sprache veröffentlichten Essays von Eric Voegelin konzentrieren sich vor allem auf die religiösen Grundlagen des Bodinschen Denkens und zeigen, wie sich aus ihnen heraus die Einheitlichkeit des Werkes des großen französischen Philosophen und Mystikers entfaltet. Gleichzeitig bezeugen sie aber auch den großen Einfluß, den Jean Bodin auf die politische Philosophie Eric Voegelins hatte, für den Bodin zu den großen und „repräsentativen Figuren im Verständnis von Ordnung in Zeiten geistiger Unordnung“ gehörte.
Die große Verwirrung
Author: Eric Voegelin
Editor: Peter J. Opitz
»Wer nach Rom kam und brachte Geld, der kriegte die Vergebung der Sünden. Ich, als ein Narr, trug auch Zwiebeln nach Rom und brachte Knobloch wieder.« - Martin Luther
1511 verbrachte Luther ein Jahr in Rom. Der Ablasshandel, die Korruption und die allgemeine Sittenverderbnis, die in der ewigen Stadt grassierten, bereiteten sein Damaskuserlebnis vor: Ihm wird bewusst, dass Gott nicht mit sich handeln lässt, dass Gerechtigkeit ein reines Gnadengeschenk ist, das allein durch den Glauben an Jesus Christus gegeben wird.
Für Voegelin ist Luther mit diesem sola fide-Prinzip ein Repräsentant der großen Verwirrung, »grundsätzlich mit nichts anderem beschäftigt als mit der Verbreitung seiner eigentümlichen, persönlichen Erfahrung, die er der gesamten Menschheit als Existenzordnung auferlegen wollte. Der Schatten egoistischen Obskurantismus – die stärkste Kraft der modernen Welt – begann sich auszubreiten.
Die Entscheidung des Herzens und der »Wahnsinn des Eigendünkels« (Hegel) lösen alle Wertekomplikationen und Wertekonflikte. Im »Herzen« Luthers sehen wir das »Gewissen« Kants vorgeformt. Der kategorische Imperativ Kants lieferte sehr pflichtfertig die konkrete Idee einer Gemeinschaft freier Haushaltsvorstände mit unabhängigem ökonomischem Status. Und Luthers Herz offenbarte ihm eine wirtschaftlich einfache, vorwiegend vom Ackerbau geprägte Gesellschaft mit ein paar Handwerkern und Geschäftsleuten als wünschenswert. Das Herz war in diesem Punkt sehr deutlich: »Großkaufleute und Finanziers wie die Fugger müssen gezügelt werden, und ein Zinssatz von 20 Prozent ist unchristlich.«

Inhalt:
§ 1. Presse und Öffentlichkeit
§ 2. Das Schisma. Die Disputation von Leipzig
§ 3. Die Historizität der Symbole. Kirche und Transsubstantiation
§ 4. Die 95 Thesen
§ 5. Die Rede an den christlichen Adel deutscher Nation
§ 6. Rechtfertigung durch den Glauben
§ 7. Nachbetrachtungen
§ 8. Calvin und die Prädestination