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In: Oskar Becker im phänomenologischen Kontext
In: Erkennen und Handeln
In: Die Verantwortung des Politikers
In: Die Verantwortung des Politikers
Anlaß für dieses Buch war die Vergabe des Ehrendoktortitels in Philosophie an Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt, die der Marburger Philosoph Peter Janich ausführlich begründet. Der Vorsitzende der allgemeine Gesellschaft für Philosophie Carl Friedrich Gethmann führt in das Thema ein, indem er die Vernunft in der Politik als Alternative zur Politik als heroischer Tat (Carl Schmitt) oder als Ausdruck der Kulturzugehörigkeit in den Grenzen der Weltreligionen (Samuel P. Huntington) stark macht. Er begründet, warum Politik (erst recht seit dem 11. September 2001) ohne alle religiösen oder weltanschaulichen Vorgaben nur durch aufgeklärte Vernunft auf universellen Wissenschaften und Menschenrechten bestehen muss. Im Zentrum des Bandes zeigt Helmut Schmidt an sechs Beispielen seines politischen Lebens, wo teils in ausführlichen Entscheidungsprozessen, teils unter Zeitdruck gehandelt wurde, dass am Ende, nach vernünftiger Abwägung, immer das persönliche Gewissen des Politikers den Ausschlag für Entscheidungen gibt. Weder Religionen noch Philosophien noch Wissenschaften können ihm diese Verantwortlichkeit abnehmen, auch wenn er selbst stets in den Grenzen und Vorgaben der parlamentarischen Demokratie zu sehen und zu beurteilen ist. Was ist zu tun?
In: Die Verantwortung des Politikers
Mit diesem Band wird die Dokumentation einer Tagungsreihe zur Philosophie Oskar Beckers fortgeführt. Die Tagungen wurden im Zusammenhang mit der Herausgabe der Gesammelten Werke von Becker in den Jahren 1999–2008 an der FernUniversität in Hagen durchgeführt.
Der Band enthält Beiträge zu Fragen der Erkenntnistheorie und der Ethik in der Phänomenologie; ferner werden Beckers wissenschaftstheoretische und -historische Arbeiten zu den Grundlagen der Mathematik untersucht. Aus dem Nachlass des Philosophen wird eine Mitschrift der Freiburger Vorlesung „Grundfragen der Phänomenologie“ aus dem Wintersemester 1924/25 veröffentlicht.