In: Die Vermessung des Ungeheuren
In: Atmosphären
In: Re-Visionen der Moderne
In: Götter und Schriften rund ums Mittelmeer
In: Erkundungen im anthropologischen Viereck
In: Götter und Schriften rund ums Mittelmeer
In: Götter und Schriften rund ums Mittelmeer
In: Götter und Schriften rund ums Mittelmeer
Die Anfänge der Zukunft
Die Neuen Medien sind Teil des Alltags geworden. Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe begleitet diesen Wandel in der Kunstwelt. Vor dreißig Jahren erdacht und fünf Jahre später gegründet, ist das ZKM heute eine einmalige Kultureinrichtung mit weltweiter Reputation.
Dieses Buch beschreibt den Weg von der Vision in die Realität. Es gibt Auskunft über die »Anfänge der Zukunft« in einem kulturpolitischen Prozess. Im Blick stehen Werden und Wachsen der Idee, die damalige Medienkunst, die Karlsruher Kunst- und Kulturszene und die inhaltliche und bauliche Realisierung. Zeitzeugen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Architektur und Politik berichten, die an der Entwicklung mitgewirkt haben. Sie zeichnen den Entstehungsprozess nach und schildern ihre persönlichen Eindrücke und Erfahrungen. Die Leserinnen und Leser erwartet ein in einem Kaleidoskop der Vielfalt entstandenes kulturpolitisches Zeitdokument.
Wir leben in einer Welt der Bilder – so lautet der in den Geistes- und Sozialwissenschaften konstatierte iconic turn. Gleichzeitig leben wir in einer performativen Kultur, in der Aufführungen, Inszenierungen und Rituale immer stärker an Bedeutung gewinnen. Bilder spielen beim performativen Charakter der Sprache sowie bei der Inszenierung und Wahrnehmung sozialer bzw. künstlerischer Handlungen eine zentrale Rolle. Bilder sind Ereignisse. Sie entwickeln in performativen Aufführungen und Inszenierungen eine spezifische Kraft und Ambivalenz, die mit enigmatischen, transgressiven und liminalen Zuständen verbunden ist. In diesem szenisch-prozessuralen Spannungsverhältnis mischen sich kollektive mit individuellen Bildern, die weder allein auf Textualität reduziert noch einfach hinterschritten werden können. In welchem Maße und zu welchem Nutzen von einer Ikonologie des Performativen gesprochen werden kann, erörtern die Autoren in struktureller, historischer und methodischer Hinsicht. Zur Sprache kommen dabei sowohl kulturspezifische wie kulturübergreifende Bildmuster, kollektive und individuelle Bildräume, Performativität im Bild sowie das Bild als performatives Medium. Die Beiträge stammen aus der Anthropologie, Kunstgeschichte, Medien- und Bildwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissen-schaft, Soziologie, Philosophie und Ethnomethodologie.