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Mensch, Raum und Virtualität
Die Digitalisierung unserer Lebenswelt schreitet in riesigen Schritten voran. Die Überlagerung physischer und virtueller Räume führt zu einer Erweiterung unserer Realitätswahrnehmung.
International tätige Künstler, Architekten, Soziologen, Medientheoretiker, Kommunikationswissenschaftler und Philosophen beschreiben, wie digitale Medien das Verhältnis von Mensch und Raum revolutionieren, wie sie als Gestaltungsmittel für die Entwicklung neuer Raumszenarien eingesetzt werden können, welche Chancen und Risiken sich hinter der Virtualisierung der Gesellschaft verbergen und warum die Erweiterung der Realität die Welt zukünftig noch stärker entmaterialisieren wird.
Visuelle Ästhetik der Transgression
Bildern wird überraschend viel zugetraut. Hinter der vielfach erhobenen Rede von der Macht der Bilder steht eine noch wenig erforschte Faszination für die Kraft von Bildmedien, die sich kaum in den engen Grenzen eines Bilderrahmens, einer Kinoleinwand oder eines Bildschirms bändigen lässt. Die Beiträge dieses Bandes, die von der Kunstgeschichte bis zur Kulturwissenschaft, von der Astrophysik bis zur Philosophie und Medienwissenschaft reichen, erörtern die vielfältigen Phänomene einer Transgression solcher Rahmungen. Das gemeinsame Interesse richtet sich hierbei auf Formen der Überschreitung des Visuellen und deren ästhetische, epistemologische, soziale und medientheoretische Funktionen; kurz: auf maßlose Bilder.