Geschichte des literarischen Orakels 1450-2050
AutorIn: Philipp Theisohn
In einer Welt, die ihre heilsgeschichtliche Gewissheit verloren hat, muss die Zukunft auf anderen Wegen wieder zum Sprechen gebracht werden. Die Wahl der Neuzeit fällt dabei auf zwei Zeichenkünste: die ars mantica und die ars poetica. Beide Disziplinen lernen voneinander, durchdringen und bekämpfen sich – und bleiben in ihrer historischen Entwicklung gleichwohl untrennbar miteinander verbunden. Die vorliegende Studie will diese verborgene Geschichte der Mantopoetik wieder sichtbar machen. Von den Losbüchern und der Kalenderpoetik über den Mediumismus bis zur Futurologie; von Cusanus über Leibniz, Herder, Comte und Nietzsche bis zu Herman Kahn; von Nostradamus, Rabelais und Grimmels - hausen über Schiller, Kleist, Wells und Stifter bis zu Mallarmé und Pynchon verfolgt Die kommende Dichtung die weissagende Zukunftsrede von ihren Anfängen bis in unsere Gegenwart – und darüber hinaus.
in Futurologien
in Die Enzyklopädik der Esoterik
in Doing Contemporary Literature
in Die kommende Dichtung
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