Untersuchungen zu einem literaturästhetischen Motiv
Im Mythos hat die Welt der Toten seit alters literarisches Leben gezeugt, in eigentümlich konzentrierter Form gerade auch in der literarischen Moderne – zwischen Décadence und Vitalismus. „Hadesfahrten“ untersucht dieses Phänomen an signifikanten Beispielen. Diese Studie verwörtlicht Nietzsches These von der Kunst als einer „Todtenbeschwörerin“. An exemplarischen Bilddarstellungen und Fallbeispielen in Texten von Theodor Däubler, Else Lasker-Schüler, Hofmannsthal, aber auch Kafka und Döblin bis hin zu Ingeborg Bachmann, wird diese Topographie motivgeschichtlich und von ihrer figurativen Bedeutsamkeit her untersucht und in ihrer morphomatischen Wertigkeit zu bestimmen versucht. Die lyrische Hadesverortung des modernen Subjekts im „Waste Land“ T. S. Eliots wie auch bei Rilke beschließt diese Studie zu literarischen Todestopologien.
in Die Sieben Todsünden
in Auf schwankendem Grund
in Ästhetik, Religion, Säkularisierung I
in Ästhetik des Opfers
in Hadesfahrten
in Hadesfahrten
in Hadesfahrten
in Hadesfahrten
in Hadesfahrten