In: Lebensverlängerung-Sterbensverlängerung
Die klinische Medizin vor der Herausforderung des Lebensendes
Welche Formen der Lebensverlängerung dienen den Menschen? Wo wird Lebensverlängerung zur bloßen Sterbensverlängerung ohne therapeutischen Nutzen? Dies sind die drängenden Grund- fragen der modernen Intensivmedizin.
Lebensverlängerung ist die Aufgabe jeden Arztes. Häufig ist dies am Lebensende mit großen Belastungen für Schwerkranke und ihre Angehörigen, aber wenig Heilungserfolg verbunden. Davon zeugen Patientenverfügungen, die auf eine stärkere Rückbindung der Behandlungsstrategien an den Willen des Patienten zielen. Das Buch untersucht die Möglichkeiten zur Humanisierung der Intensivmedizin und gibt Entscheidungshilfen für Patienten, Ärzte und Angehörige. Es klärt die ärztlichen Bedingungen der Pflicht zur Lebensverlängerung und der Not des Sterbenlassens durch Beiträge führender Chirurgen.
Zu abweichenden Strategien der Kriegsdarstellung
Im Unterschied zu vorherrschenden Bestandsaufnahmen zum Verhältnis von Krieg und Bild, die den Status quo heutiger Kriegsberichterstattung reflektieren, widmet sich dieses Buch der Suche nach abweichenden Strategien der Kriegsdarstellung. Wissenschaftler und Künstler verschiedener Disziplinen zielen mit ihren Beiträgen darauf, einerseits Unmöglichkeiten von Gegenbildern zu reflektieren und andererseits mögliche Gegenbilder aufzuspüren, die sich einem 'Terror der Bilder' oder einer 'Dynastie der Darstellung' des Schreckens von Kriegen und Gewalttaten verweigern.