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Aus den Tagebüchern der Großherzogin Maria Pavlovna von Sachsen-Weimar-Eisenach 1829-1832
Author: Raphael Utz
Editor: Raphael Utz
Es gibt noch Entdeckungen in deutschen Archiven zu machen: Erstmals liegen nun die Tagebucheinträge der russischen Großfürstin und Weimarer Großherzogin Maria Pavlovna vollständig vor, in denen sie über ihre wöchentlichen Gespräche mit Goethe berichtet. Zwischen 1829 und 1832 entsteht so ein faszinierendes Bild des alten Goethe, der die vertraulichen Unterhaltungen mit seiner Landesherrin genießt und in ihr eine Hüterin seines Erbes erkennt. Die großen Umbrüche ihrer Zeit wie etwa die französische Juli-Revolution 1830 oder der polnische Aufstand 1830–1831 prägen die Gespräche am Frauenplan genauso wie literarische, wissenschaftliche und künstlerische Gegenstände und sind somit ein Schlüsseldokument für den Epochenwandel um 1830.
Das Ereignis Weimar-Jena, diese nachhaltig wirkende Ballung eines Wirkungszusammenhangs in dem kleinen Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, bestimmte nicht nur die Kultur um 1800. Es ist in seinem Einfluss auf unsere heutige Kultur kaum zu unterschätzen.
Damals konturierten sich unsere Ideen von Freiheit, vom Schönen, von der Geschichte und nicht zuletzt auch die Vorstellung von der Rationalität, die bis heute jede Wissenschaft bestimmt.
Die Beiträge skizzieren diesen bedeutenden historischen Wirkungszusammenhang nicht von seinem Ende aus, sondern untersuchen ihn in seiner Mechanik. Sie erfassen so die Vielfalt der historisch gewachsenen Verknüpfungen. Damit eröffnet sich ein neuer Einblick in die Kultur um 1800 und darüber hinaus eine neue Sicht auf ihre Bedeutung für uns im beginnenden 21. Jahrhundert.