In: Literatur als Interdiskurs
In: Grenzgänge zwischen Politik und Religion
Zivilisationen und Religonen im antiken Mittelmeerraum
Der antike Mittelmeerraum war unzweifelhaft ein pluriverses Universum. Der vermeintlich einheitliche Raum wurde geprägt von unterschiedlichen Einheiten, die in intensivem Austausch miteinander standen, und so wurde das Mittelmeer zur Wiege zahlreicher Religionen. Wer »Mittelmeerraum« sagt, bringt Fernand Braudels Forschungen ins Spiel und legt eine Analogie zu seinem Grundkonzept für die antike Welt nahe. Von einer longue durée wird auch in diesem Sammelband ausgegangen, in dem die bleibende Bedeutung der antiken und vorantiken Hochkulturen für die Religionen des Mittelmeerraums dargelegt wird. Dabei wird keine umfassende Religionsgeschichte des antiken Mittelmeerraums vorgelegt, sondern entsprechend der dynamischen Komplexität des Raumes werden Akzentuierungen mediterraner Religionsgeschichte des Mittelmeerraums vorgenommen.
Festschrift für Claus Ekkehard Bärsch zum 70. Geburtstag
Auf Grenzgängen zwischen Politik und Religon werden erkundet: das Diabolische (P. Berghoff), der neue Antisemitismus (K. Faber), das historische Gedächtnis (M. Henningsen), die Sitten (M. Hereth), die Kosmiker (E.-V. Kotowski), die Ordnung (B. Labuschagne), die Demokratie (W. Leidhold), das Böse (R. Miggelbrink), Grenz-Verhältnisse (R. Faber), die Öffentlichkeit (M. Sattler), Religionszugehörigkeiten (J. Schoeps), Neo-Darwinismus (F. Seidl), moderne Gnosis (R. Sonnenschmidt), Bildungsmisere (P. Weber-Schäfer) und schließlich Politik und Religion im Spiegel der Kunst (R. Steiner).
Realismus und Normalismus, Interkulturalität und Intermedialität von der Moderne bis zur Gegenwart. Eine Festschrift für Rolf Parr zum 60. Geburtstag
In dem vorliegenden Band, der dem Literatur- und Medienwissenschaftler Rolf Parr als Festschrift zu seinem 60. Geburtstag zugeeignet ist, zeigen knapp fünfzig Kolleginnen und Kollegen die vielfältigen theoretischen, methodologischen und analytischen Anschlüsse an sein umfangreiches Oeuvre.
Eindrucksvoll arbeiten die Autoren das hermeneutische Potential der von Rolf Parr maßgeblich entwickelten Interdiskurstheorie für die Analyse literarischer Texte heraus. In diesem Zusammenhang werden vor allem Fragen des literarischen Realismus diskutiert – insbesondere in Auseinandersetzung mit dem Werk von Theodor Fontane und Wilhelm Raabe.