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Author: Robert Folger

Resumen

Este artículo pretende resignificar la imagen de loco maníaco de Lope de Aguirre plasmada y repetida sobre la figura del vasco. Así, al relacionar el concepto de Loco con el Locus, como aquel que está fuera de su lugar, se plantea que Aguirre, desplazado no solo de su lugar físico, sino también de su ámbito moral y social, intenta asimilar su figura de súbdito a la del rey. A través del proceso burocrático de la economía de mercedes, quien había prestado sus servicios a la corona intentaba ganar beneficios y recompensas a su favor. De esta manera, se alza la voz de un sujeto que se construye a sí mismo, casi como un sujeto ficcional, y que por medio de un acto de self fashioning se proyecta como súbdito perfecto. La dinámica burocrática que implicaba enviar la relación de méritos y servicios permitía una forma de interpelación en donde el sujeto se dirige directa y familiarmente al Sujeto de poder. De esta manera, la locura de Aguirre radica en sus fórmulas interpelativas, con las que se pone en el lugar del rey.

In: Figuraciones literarias del poder político en el Siglo de Oro
In: Automedialität
In: Planet Rousseau
In: Von der Dekadenz zu den neuen Lebensdiskursen
In: Begriff und Darstellung der Natur in der spanischen Literatur der Frühen Neuzeit
In: Artificios
In: Pathos – Affektformationen in Kunst, Literatur und Philosophie
Französische Literatur und Kultur zwischen Sedan und Vichy
Mit dem Untergang des II. Kaiserreichs vollzieht sich in Frankreich nicht nur ein politischer sondern auch ein diskursgeschichtlicher Wandel, in dessen Folge ein Dispositiv der Erkrankung und des Niederganges durch solche Formationen überschrieben wird, die nunmehr Heil statt Unheil setzen.
Der negative Vitalismus der Dekadenz weicht einer Regenerationsbewegung, die sich jedoch nicht in einem einzigen politischen Diskurs beruhigen kann, sondern sich um jene mit dem Verlust des Souveräns entstandene Leerstelle herum zu vervielfältigen scheint. Steht die Dekadenz im Zeichen einer gleichermaßen fetischisierten wie perhorreszierten Weiblichkeit, so kreist die mit der Niederlage von Sedan aufkommende Regenerationsdynamik um eine Vaterfunktion, die in der Republik, so scheint es, eben gerade noch keine symbolische Entsprechung finden kann. Die vakante Vaterposition wird damit offen für immer neue, imaginäre Besetzungen, die bei aller Heterogenität als Gemeinsamkeit die Verschränkung von Männlichkeit und Heil teilen.
Festschrift zu Ehren von Gerhard Poppenberg
»Pathos« ist ein zentraler Begriff abendländischer Geistes-geschichte. Dieser umfasst eine emotionale Konfiguration, die in ihren etymologischen Ursprüngen das menschliche Leiden bedeutet und sich davon ausgehend semantisch als Gemütsbewegung schlechthin entfaltet, als Leidenschaft, Gefühl, Affekt oder Begierde. In einem ersten Schritt widmet sich der Band in Teil I dem Pathos in Literatur und Literaturtheorie, wobei die Beiträge einen Bogen von der Antike, über das Mittelalter, die frühe Neuzeit bis in die Moderne des 20. Jahrhunderts schlagen. Teil II konturiert das Pathos je in einem über das Literarische hinausgehenden öffentlichen Raum in Religion und Politik, Malerei und Film. Teil III untersucht das Pathos als das Seelische, Affektive und Emotionale in philosophischen Diskursen mit einer Spanne von Platon bis Walter Benjamin und Martin Buber.
Zur heteronomen Genealogie der Moderne
Das Werk Rousseaus ist ein Ereignis planetarischer Auswirkung. Dass dieses Werk symptomatisch für die Moderne wurde, hat seinen Grund in der aporetischen Verschränkung von Autonomie und Heteronomie, die nach dem Tod des Königs jeder republikanischen Verfassung eingeschrieben ist.
Rousseau ist sich dieser Problematik bewusst, wenn er um die Frage von Fremd- und Selbstbestimmung kreist. Er legt eine Spaltung im Subjekt gerade dort bloß, wo sich kollektive Vernunft und individueller Affekt, symbolische Ordnung und Imaginäres entzweien. Das diskursive Feld, das man als »Rousseauismus« bezeichnet, bleibt davon nicht unberührt; denn wenn politische Denker und Literaten weltweit Rousseau für sich in Anspruch nehmen, transkodieren sie kein stabiles Wissen, sondern verstricken sich unweigerlich in Widersprüche. Diesen Widersprüchen gehen die Autoren von Planet Rousseau nach.