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In: Literator 2010: Daniel Kehlmann
Figurations of Cosmology in Media and Arts
Astroculture is a testament to the literary imagination and theoretical innovation of the late Sonja A.J. Neef, who devised the term as an expanding horizon of collaborative research into the powerful gravitational force exerted on culture by astronomical phenomena and imagery. It is also the name of a conference on the topic inspired by Neef and held at the Center for Advanced Studies Morphomata at the University of Cologne in November, 2011. Indeed, Astroculture is a perfect instance of a morphome, the overall target of the Cologne College’s ongoing symposia: a persistent trope or topos of cultural fascination and transcription appearing across a gamut of civilizations and historical periods. Commentary in this volume ranges from Claudius Ptolemy’s mapping of the universe and the emergence of a pluralistic cosmology in seventeenth-century Europe to the spread of planetariums, the Whole Earth Catalog, and the contemporary artwork of Ingo Günter. With interventions by David Aubin, Lucía Ayala, Monika Bernold, Dietrich Boschung, Bruce Clarke, Gerd Graßhof, Hans-Christian von Hermann, Martina Leeker, Patricia Pisters, and Henry Sussman.
Dozentur für Weltliteratur
Als »Literatoren« bezeichnete Goethe Schriftsteller und Intellektuelle, die zwischen den Kulturen der Welt vermitteln wollen. Das Internationale Kolleg Morphomata der Universität zu Köln hat danach eine Literaturdozentur benannt, die 2010 erstmals an Daniel Kehlmann vergeben wurde.
Kehlmann entfaltet am Beispiel von García Márquez’ Hundert Jahre Einsamkeit »Pathos und Entzauberung, Vorankündigung und Überraschung« als Orientierungspunkte eines weltliterarischen Programms. Der Band versammelt im Weiteren Gespräche, die Daniel Kehlmann mit seinen Schriftstellerkollegen Ismail Kadare, Arnon Grünberg und Adam Thirlwell und seinen Übersetzern Juliette Aubert und Konstantinos Kosmas geführt hat.
Der Band bildet den Auftakt der Schriftenreihe Morphomata Lectures Cologne.
Bild, Text, Paratext
Die Bildwerke des US-amerikanischen Künstlers Cy Twombly (1928–2011) gelten noch heute als schwer zugänglich. Bleistiftgekritzel, Farbballungen, taumelnde Linien, einander überlagernde Farbschichten, geometrische Figuren, Zahlenreihen und anderes mehr stellen vor ganz besondere Herausforderungen.
Getreu seiner interdisziplinär-transkulturellen Forschungsmethode lud das Internationale Kölner Kolleg Morphomata 2012 neben Kunsthistorikern namhafte Fachleute aus den Bereichen Ägyptologie, Archäologie, Germanistik, Gräzistik, Anglistik und Japanologie, d.h. all jenen Fachgebieten, die eine Inspirationsquelle für das Œuvre Cy Twomblys darstellten, zu einem Kongress ein. Durch umfassende Deutungen berühmter Einzelwerke und Werkgruppen in sämtlichen von Twombly angewandten künstlerischen Medien erschließt der Band einen Zugang zur assoziativ-referentiellen Bildsprache Cy Twomblys.