Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839
Reihe: Photogramme
HerausgeberIn: Steffen Siegel
»Es ist«, schrieb Alexander von Humboldt Ende Februar 1839 an Carl Gustav Carus, »eine der erstaunenswürdigsten Entdeckungen neuerer Zeit.«
Sieben Wochen zuvor war in Paris die Daguerreotypie öffentlich vorgestellt geworden – und mit ihr zum ersten Mal die Möglichkeit, fotografische Bilder herzustellen. Die Nachricht von dieser Erfindung verbreitete sich in Windeseile in aller Welt und forderte weitere Erfinder dazu heraus, ihre eigenen fotografischen Forschungen öffentlich zu machen. 1839 ist das Jahr, in dem sich das Nachdenken und Sprechen über die Fotografie formieren.
Die in diesem Band versammelten Texte geben die Bahnen vor, auf denen sich fortan die Diskurse zur Fotografie bewegen. Für sie galt es, Metaphern und Begriffe zu prägen, Vergleiche und Argumentationen auszubilden – kurz: Standards des Sprechens zu etablieren. Formuliert werden dabei weit ausgreifende Fantasien, aber auch ernsthafte Befürchtungen. Und stets ging es hierbei um nichts weniger als die Zukunft der Bildenden Kunst.
in Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater
in Charles Nègre
in Diesseits des Virtuellen
Zur fotografischen Gegenwart
Reihe: Bild und Text
Vor gut zwei Jahrzehnten schien es schlecht um die Fotografie bestellt zu sein. Von ihrem Ende war die Rede, ja sogar von ihrem Tod. Heute jedoch sind fotografische Bilder so präsent wie noch nie zuvor. Denn mit ihrem Eintritt in ein digitales Zeitalter hat sich die Gegenwart des Fotografischen auf bemerkenswerte Weise ausgedehnt und intensiviert.
In seiner grundlegenden Studie nimmt Steffen Siegel Kontinuitäten wie Brüche zwischen analogen und digitalen Belichtungen in den Blick. Anhand künstlerischer Fotografien aus den zurückliegenden vierzig Jahren werden hierbei zentrale Fragen einer Ästhetik dieses Bildmediums diskutiert.
Kritisch betrachtet werden international prominente Positionen der jüngeren Fotogeschichte, unter ihnen Jeff Wall und Andreas Gursky, Ugo Mulas und Duane Michals, Timm Rautert und Thomas Struth. Vorgestellt und erstmals eingehend untersucht werden außerdem jüngst entstandene fotografische Werke, unter anderem von Philipp Goldbach und Adrian Sauer, Idris Khan und Sebastian Stumpf, Shizuka Yokomizo und Frank Höhle.
in Belichtungen
in Belichtungen
in Belichtungen
in Belichtungen
in Belichtungen