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In: Überleben
Ökonomische, philosophische und kulturtheoretische Perspektiven
Welche nationalen bzw. territorialen Unterschiede im Umgang mit Geld, Kredit und Verschuldung gibt es?
Wir wissen viel über die Geschichte des Geldes, die Geschichte der Wirtschaft und der Spekulation; wir sind bestens informiert über Globalisierungsgrade, Wirtschaftszyklen und einzelne Bilanzen. Doch betrachtet man die jüngeren Diskussionen um die Konflikte innerhalb der Eurozone oder der Eurozone zum Rest der Welt, so scheint es, als wüssten wir noch zu wenig über den kulturellen Aspekt des Geldes. Welche nationalen bzw. territorialen Unterschiede im Umgang mit Geld, Kredit und Verschuldung gibt es? Zu welchen Potentialen, aber auch Konflikten führen diese? Wirken sich geldkulturelle Unterschiede auf kulturelle Erzeugnisse im engeren Sinne aus: auf Designprodukte, auf Architekturen, auf die Gestaltung von Interaktionsprozessen etc.?
Antworten auf diese Fragen geben die renommierten Autorinnen und Autoren Gerhard M. Buurman, Stephan Trüby, Hans Christoph Binswanger, Christina von Braun, Elena Esposito, Piroschka Dossi, Philipp Oswalt, Bazon Brock, Meinhard Miegel, Bertram Schefold, Jochen Hörisch, Gunnar Heinsohn, Jürgen G. Backhaus, Wolfgang Pircher, Tina Hartmann und Georg Zoche.
Historische und aktuelle Konstellationen
Series:  Trajekte
Das zurückliegende ist als ein katastrophales Jahrhundert bezeichnet worden. Die traumatischen Erfahrungen mit der Geschichte reflektieren sich im Begriff des Überlebens, der seit dem 20. Jahrhundert eine ungeheure Verbreitung gefunden hat. Die aktuellen Einsätze des Begriffs verdanken sich dabei einerseits dem Umstand, dass sich mit seiner Hilfe die Erfahrungen grundlegender konzeptueller Umbrüche der vergangenen Jahrzehnte bündeln und weiterdenken lassen. Andererseits scheint der Begriff geeignet zu sein, neuere Erfahrungen einer Verallgemeinerung existenzieller Nöte zu problematisieren. Das anthropologische Konzept einer Lebensphilosophie scheint schleichend durch das anthropofugale einer Überlebensphilosophie und das Wissen vom Leben durch ein Überlebenswissen abgelöst zu werden. Die Beiträge des Bandes untersuchen historische und aktuelle Kontexte, in denen dem Begriff des Überlebens eine Schlüsselstellung zukommt. Zu den leitenden Fragen gehören die nach den epistemologischen, politischen und normativen Implikationen und den aktuellen Konsequenzen der Verwendung dieses Grundbegriffs der Nachgeschichte.