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  • Author or Editor: Sulgi Lie x
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In: Inszenierungen der Politik
In: Medialisierungen der Macht
In: Genre und Serie
In: Bilder und Gemeinschaften
In: The Parallax View
In: Perspektive und Fiktion
In: Bild-Beispiele
Zu einer pikturalen Logik des Exemplarischen
Series:  Eikones
Die Untersuchung von Strukturen des Exemplarischen ist in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus geisteswissenschaftlicher Forschung gerückt, doch wurde es bisher verabsäumt, die besonderen Funktionen von Bildern als Beispielen, Illustrationen und Exempla in systematischer und historischer Perspektive zu thematisieren. Im Mittelpunkt der vorliegenden Publikation steht die Frage, wie Bilder – sowohl in der Rolle von konkreten Artefakten als auch von »theoretischen Objekten« – in epistemologische, kunsttheoretische, psychoanalytische und philosophische Diskurse eingebunden sind. Die Grundannahme des Bandes lautet, dass im diskursiven Umgang mit Bildern eine Logik des Exemplarischen vorherrschend ist, welche die Allgemeinheit der Argumente an die konkrete Gegebenheit eines Anschaulichen bindet. »Logik« ist dabei in einem weiten, inklusiven Sinn zu verstehen, der die lange Tradition der Rhetorik ebenso umfasst wie Immanuel Kants Überlegungen zum reflexiven ästhetischen Urteil.

Dieser Band versammelt Aufsätze, die dem Verhältnis von Perspektive und Fiktion aus philosophischen sowie kunst-, literatur-, film- und musikwissenschaftlichen Blickwinkeln nachgehen. Visuelle Perspektiven spielen für die Konstruktion fiktionaler Bildräume eine wesentliche Rolle. Und auch für die Konstruktion fiktionaler Erzählungen sind narrative Perspektiven entscheidend. Dies führt zu der Frage, ob Fiktionen immer perspektivische Konstruktionen sind. Was genau jedoch könnte es überhaupt bedeuten, eine Fiktion als perspektivische Konstruktion zu definieren? Welche Modelle von Wahrnehmung, Erkenntnis und Affekt müssen hinzugezogen werden, um das Verhältnis von Fiktion und Perspektivität zu klären? Und welche Rolle spielen Perspektivierungen und Fiktionalisierungen für unsere ästhetischen sowie nicht-ästhetischen Erfahrungen und Handlungen?
Genre und Serie bilden wesentliche Ordnungsschemata, unter denen filmische und televisuelle Werke organisiert, produziert, vermarktet, wahrgenommen und bewertet werden.
Die Beiträge des Bandes reflektieren diese Schemata ebenso im Hinblick auf ihre historische und intertextuelle Dynamik wie in Bezug auf ihre Funktion als Schablonen film-, fernseh- und medienwissenschaftlicher Untersuchungen.



Genre und Serie bilden wesentliche Ordnungsschemata, unter denen filmische und televisuelle Werke organisiert, produziert, vermarktet, wahrgenommen und bewertet werden.
Die Beiträge des Bandes reflektieren diese Schemata ebenso im Hinblick auf ihre historische und intertextuelle Dynamik wie in Bezug auf ihre Funktion als Schablonen film-, fernseh- und medienwissenschaftlicher Untersuchungen.