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In: Affektökonomien
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In: Lust?
In: Affektökonomien
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Zur filmischen écriture der Nouvelle Vague
Der vorliegende Sammelband analysiert die Komplexität und Aktualität der Nouvelle Vague unter neuen Perspektiven einer intermedialen Medienanalyse und integrierten Mediengeschichte. Mit Blick auf einzelne Regisseure und ihre Filmproduktionen ebenso wie auf die kultur- und diskursgeschichtlichen Kontexte der Zeit werden die innovativen und kombinatorischen Spiel- und Denkfiguren eines Film- und Mediendiskurses durchschaubar, dessen Bedeutung bis in die gegenwärtige Medientheorie, Literatur- und Filmästhetik reicht. In den Mittelpunkt rücken die Begriffe Körper, Ästhetik und Spiel als konzeptuelle Spielmarken, mit denen sich zentrale Faszinationsmuster im Kino der Nouvelle Vague neu bündeln lassen. In dem Maße wie diese Trias hinter den Beiträgen des Bandes als offene Struktur gleitender Begriffe durchscheint, können diese Konzepte als Kondensationsmomente einer Ästhetik fruchtbar gemacht werden, mit der sich die Nouvelle Vague in der Variabilität ihrer Schreibweisen und den Strategien einer reflektierten Intermedialität neu erschließt.
Konzepte und Kodierungen im 18. und 19. Jahrhundert
Geld dynamisiert Affekte und Affekte dynamisieren Geld. Es ist sicher nicht zu bestreiten, dass ökonomische Entwicklungen insofern auch Einfluss auf die Entstehung von Affekten haben.
Eine Zusammenführung von Affekt und Ökonomie zum Begriff der Affektökonomie suggeriert jedoch darüber hinaus eine Übertragung ökonomischer Kategorien auf den Bereich des Affektiven. Nicht nur die Frage, welche ökonomischen Theorien für die Beschreibung und Analyse affektiver Zusammenhänge zur Verfügung stehen, sondern auch, welcher Mehrwert dadurch für das Verständnis der Affekte selbst zu gewinnen ist, rückt damit in den Vordergrund. Das vorliegende Buch geht diesen Fragen anhand literarischer Beispiele aus dem 18. und 19. Jahrhundert nach. Mit der sprunghaften Entwicklung ökonomischer Theorien zeigen sich in England, Frankreich und Spanien affektive Resonanzen, die modell- und ausschnitthaft in den Blick genommen werden.