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In: Hide and Seek
In: Prekäre Bilder
Annäherungen an Turners aisthetische Bild- und ästhetische Erkenntniskritik
Dort, wo scheinbar nichts zu sehen ist, wo Unbestimmtheit nistet, hebt bei J. M. William Turner die sinnliche Erkenntnis des sehenden Auges an. Durch sie kann ein solches »Nichts« zu einer positiven ästhetischen Erfahrung werden. Turners Arbeiten sind mehr als nur Bilder von Licht und Atmosphäre und weitaus komplexer als subjektive Emanationen imaginativer, rationaler oder perzeptiver Prozesse. Sie reflektieren vielmehr kritisch das Wesen des Bildes als Paradox. Zugleich sind sie Orte einer ästhetischen wie aisthetischen Schulung der Episteme des Sehens, die sich jenseits von reiner Subjektivität und klärenden Kategorien in Negationen, Vergleichen und Chiasmen vollzieht. Die Studie eröffnet neue Einsichten auf Turner, indem sie seine Werke in einen Dialog mit seinen theoretischen Gedankenskizzen stellt und diese im historischen Kontext der ästhetischen Diskurse und epistemologischen Umschichtungen der Zeit um 1800 diskutiert.
Series:  Eikones
Es geht um Bilder, die ihre Bildlichkeit selbst in Frage stellen. Solche Bilder findet man, wie die Beiträge des Bandes zeigen, in Kunst, Literatur, Wissenschaft und Museen ebenso wie in Photoalben, Filmen und Computersimulationen. Das Buch stellt die Frage nach dem Erkenntniswert von Bildern unter einem doppelten Horizont: einen bildkritischen und einen medienwissenschaftlichen. Indem die Beiträge neue Bilder undThesen ausgehend von ebenso reichhaltigem wie unbekanntem Material präsentieren, könnnen sie das zukünftige Potential einer Bildkritik andeuten. Ausgangspunkt stellen dabei gerade jene Bilder dar, deren Bildlichkeit in der einen oder anderen Weise prekär erscheint.
Das Spiel von Transparenz und Opazität
'Wenn jemand ein Buch so läse, daß er beständig jeden einzelnen Buchstaben sähe, so läse er schlecht. Gerade dann ist die Sprache das vollkommene Medium, wenn alles Sinnliche darin negiert ist.' (Sören Kierkegaard) Die Beiträge dieses Bandes zeigen hingegen anhand einschlägiger Beispiele aus Kunst, Philosophie und Wissenschaft, dass Transparenz und Opazität sich nicht einfach gegenseitig ausschließen, sondern dass gerade im Wechselspiel dieser beiden Ebenen etwas erfahrbar wird, das sonst stets verborgen bleibt: Die Genese medialer Prozesse selbst.
Haushalten mit Sichtbarkeiten
Series:  Eikones
Mit Texten von Jacques Derrida, Emmanuel Alloa, Matthias Bruhn, Kathrin Busch, Martina Dobbe, Francesca Falk, Georg Frank, Marie-José Mondzain, Alexander Nützenadel, Michael Renner u.a.