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In: Prekäre Freundschaften
In: Italien in Europa
In: Italien in Europa
In: Italien in Europa
In: Italien in Europa
In: Prekäre Freundschaften
In: Prekäre Freundschaften
Die Zirkulation der Ideen im Zeitalter der Aufklärung
Italien war das Experimentierfeld für aufklärerische Ideen im Europa des 18. Jahrhunderts. Die Rezeption italienischer Ideen, Reformen und Revolutionen hat in der Vorstellungswelt der europäischen Aufklärer tiefe Spuren hinterlassen.
Während die Korsische Revolution die Frage aufwarf, ob Widerstand gegen eine tyrannische Herrschaft zulässig sei, raten radikale Aufklärer wie Giannone, aber ebenso Pilati, für eine strikte Trennung von Staat und Kirche ein. Beccaria forderte erstmals die Abschaffung der Todesstrafe, und infolge der unter Großherzog Peter Leopold durchgeführten Reformen galt die Toskana als »Modelstaat«.
Mit Beiträgen von Jean Boutier, Christof Dipper, Jonathan I. Israel, Frank Jung, Thomas Kroll, Serena Luzzi, Renato Pasta, Giuseppe Ricuperati, Wolfgang Rother, Antonio Trampus, Marcello Verga.
Über geistige Nähe und Distanz
Hölderlin und Schiller, Marx und Engels, Benjamin und Brecht, Sartre und Camus, Goethe und Eckermann: Legendäre Freundschaften verbanden diese berühmten Persönlichkeiten. Doch diese bedeutungsvollen Verbindungen waren nicht immer nur von Harmonie und Solidarität geprägt.
Wie beeinflussten sich die Freunde gegenseitig in ihrem Denken und wie lässt sich ihr Verhältnis treffend beschreiben?
In elf Beiträgen werden berühmte Freundschaftsverhältnisse porträtiert, deren faszinierende Ausstrahlung bis in die Gegenwart reicht. Nähe und Distanz, oft auch erstaunliche Widersprüche und Brüche fallen dabei in den Blick. Denn nicht immer spielte die geistige Affinität in den intellektuellen Beziehungen die Hauptrolle.
Zwischen Mythos und Realität
Was können wir heute noch von den Denkern der Aufklärung lernen? Wie hat diese Epoche die Welt verändert? Perspektiven der Aufklärung fragt nach der Aktualität und der Reaktualisierung eines zeitgenössischen Denkens der Aufklärung.
Die Epoche der Aufklärung bildete den Ursprung für eine Reihe von emanzipatorischen Projekten, die nicht nur das Zusammenleben der Menschen untereinander betrafen, sondern auf entscheidende Weise auch das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt prägten.
Der Band feiert nicht die Aufklärung, sondern nimmt eine kritische Bestandsaufnahme vor, anhand derer die Vielfältigkeit und Ambivalenz der Aufklärung deutlich wird.
Aufklärung ist dabei radikal historisierend zu denken: permanente Aufklärung als fortlaufendes Projekt der Gegenwartsgesellschaft.