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Bewunderung ‚passiert‘ nicht einfach, sie wird provoziert und instrumentalisiert. Die in diesem Band versammelten Beiträge untersuchen, mittels welcher Verfahren und zu welchen Zwecken Bewunderung in sozialen, medialen und künstlerischen Settings erzeugt und inszeniert wird.
Aus interdisziplinärer Perspektive versammelt dieser Band 13 Beiträge, die die ästhetischen, sozialen und politischen Dimensionen von Bewunderung in einem historischen Rahmen von 1600 bis zur Gegenwart untersuchen. Dabei stehen historische Konzepte des Subjekts ebenso wie unterschiedliche Formen der (Selbst-)Modellierung im Zentrum des Interesses. Frühneuzeitliche ‚Wunderkinder‘, Fanfiction und affektbasierter Autoritarismus im Rechtspopulismus werden hinsichtlich ihres vergemeinschaftenden Potenzials untersucht, Ästhetiken in Film, Literatur und Mode werden mit Blick auf Strategien der Provokation von Bewunderung analysiert und auf Bewunderung abzielende Praktiken der Selbstinszenierung am Beispiel von Autobiografien und Social-Media-Performances betrachtet. Mit Beiträgen von u. a. Adrian Daub, Philipp Ekardt, Michael Gamper, Julia Fawcett, Sighard Neckel und Anita Traninger.
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Wir leben im Zeitalter der Geschwindigkeit. Datenströme werden beschleunigt, industrielle Taktzahlen erhöht und Produktzyklen verkürzt. Die Beschleunigung erfasst alle Lebensbereiche. 'Die audiovisuelle Geschwindigkeit bedeutet für die Innenarchitektur, was die automobile Geschwindigkeit für die Stadtarchitektur bedeutete', warnte Paul Virilio bereits vor einigen Jahren. In diesem Band melden sich international tätige Architekten, Designer, Kunsthistoriker, Soziologen, Medienwissenschaftler und Philosophen zu Wort. Sie beschreiben, wie sie in Singapur die Architektur dynamisieren, wie sie Museen in Bewegung versetzen, wie auf dem Pazifik die Produktion medialer Bilder beschleunigt wurde und weshalb die Welt der Dinge im Verschwinden begriffen ist.