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  • Author or Editor: Ulrich Bröckling x
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Soziologie und Geschichte militärischer Gehorsamsproduktion
In: Selbst-Reflexionen
In: Arbeit und Rhythmus
In: Theorien des Dritten
In: Techniken der Subjektivierung
Zeitkritik und Gesellschaftstheorie bei Walter Dirks, Romano Guardini, Carl Schmitt, Ernst Michel und Heinrich Mertens
Schlüsselbegriffe der Moderne. Festschrift für Wolfgang Eßbach
Vernunft, Entwicklung, Leben sind Schlüsselbegriffe einer Moderne, die in der Aufklärung des 18. Jahrhunderts einen ersten Höhepunkt erreicht; einer Moderne, welche die sozialen Spannungen des 19. Jahrhunderts mit dem Verweis auf die Besserstellung aller wenn schon nicht zu lösen, so doch zu mildern vermag; einer Moderne schließlich, welche im 20. Jahrhundert die Frage nach der conditio humana zunächst auf den Gebieten der Technik und der Kunst, dann aber auch auf dem der Biologie neu stellt. Vernunft, Entwicklung, Leben ist auch ein programmatischer Aufsatz Wolfgang Eßbachs überschrieben, der den ihm zum 60. Geburtstag gewidmeten Band eröffnet. Mit Beiträgen von Ulrich Bröckling, Wolfgang Eßbach, Joachim Fischer, Susanne Fohler, Susanne Frank, Alois Hahn, Frank Illing, Stefan Kaufmann, Thomas Keller, Thanos Lipowatz, Wolfram Lutterer, Michael Makropoulos, Axel T. Paul, Karl-Siegbert Rehberg, Willem van Reijen, Dominik Schrage, Hermann Schwengel, Dierk Spreen, Bernhard Waldenfels, Dietmar Wetzel
Performative Perspektiven
Mit ihrer Proklamation, das Subjekt sei tot, ist die Postmoderne zweifellos über ihr Ziel hinausgeschossen: Planung, Erinnerung oder Darstellung des eigenen Handelns ist ohne ein Konzept des Selbst nicht möglich.
Die Disziplinen Linguistik, Psychologie und Philosophie debattieren mit der Soziologie, der Literaturwissenschaft, Medientheorie, Kunst-, Theater- und Filmwissenschaft über die Reflexion des Selbst. Dabei werden Selbstreflexionen als performative Prozesse angesehen. Es ergibt sich ein vieldimensionales Bild, das präzise Bestandsaufnahmen mit neuen Ansätzen kombiniert.

Innovationen in Soziologie und Sozialphilosophie
In der Funktion des »Dritten« liegt das Potential für eine weitreichende Umstellung der Sozialtheorie. In erkenntnistheoretischer und ethischer Hinsicht ist der Dritte konstitutiv für Subjektbildung, Sozialitätsgenese und Wissenserzeugung.
Die systematische soziologische wie sozialphilosophische Reflexion auf den Status triadischer Intersubjektivität eröffnet neue Perspektiven, wenn es um die Bestimmung der Grenzen des Sozialen, den Übergang von der Interaktion zur Institutionalisierung und umgekehrt um die Rückbindung sozialer Systeme an die konkrete Beziehung geht. Der Dritte erzeugt Differenz, stabilisiert und stört soziale Relationen, stiftet Spielraum und Gerechtigkeit. Insofern ist der sozialtheoretische Paradigmenwechsel vom »Anderen« zum »Dritten« relevant sowohl in ethisch-politischer wie in epistemologischer Hinsicht.