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In: Zwischen Bild und Begriff
In: Aisthesis und Noesis
In: Zwischen Bild und Begriff
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In: Zwischen Bild und Begriff
In: Hölderlin-Jahrbuch
Kant und Herder zum Schema
Antwortet Herders Begriff des Metaschematisierens auf Kants Schematismus? Die Debatte, die aus dieser Frage resultiert, verhandelt die Vermittlung von logischem Begriff und Anschauung über die Begriffe des Schemas und des Bildes. Kants Problem, den Kategorien Anschauungsbezug zu sichern, führt auf den Schemabegriff, weist aber den des Bildes von sich. Herders ikonisches Sprachdenken führt hingegen Sprache und Bild in ein enges Verhältnis, leugnet aber die Möglichkeit der apriorischen Begriffe und des Kantschen Schematismus. Indem der vorliegende Band die Auseinandersetzung zwischen Kants Schematismuskapitel aus der Kritik der reinen Vernunft und Herders Metaschematisieren aus seiner Abhandlung Über Bild, Dichtung und Fabel in das Zentrum stellt, wird einerseits eine neue Sichtweise auf eine philosophiehistorische Auseinandersetzung gewonnen, andererseits aber eine der wesentlichsten Fragen der philosophischen Bilddebatte aufgenommen. Historisch wie systematisch arbeiten die Studien dieses Bandes an dem Problem des Verhältnisses von Bild und Schema und also an der Frage, ob und wie der Bildbegriff der philosophischen Debatte zugeführt werden kann.
Zur späten Hymnik und Tragödientheorie Friedrich Hölderlins
Die Beiträge des Bandes greifen eine Frage auf, die schon einmal Ende der 80er Jahre gestellt worden war: ob Hölderlin diesseits oder jenseits des Idealismus zu verorten ist. Inzwischen gibt es mehr Voraussetzungen, diese Frage zu beantworten. Einmal ist Dieter Henrichs Jena-Projekt weitgehend abgeschlossen, zum anderen sind neue Texte (wie die beiden seit langem erwarteten Bände 7 und 8 der Frankfurter Hölderlin-Ausgabe) erschienen. Gleichwohl ist in den letzten Jahren immer noch sehr wenig zu dem für die Idealismus-Frage entscheidenden Spätwerk (insbesondere zu den hymnischen Fragmenten und der Tragödientheorie) erschienen. Diesem Mißstand vor allem will der Band abhelfen.
Zwei Erkenntnisformen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Dem immer wieder unternommenen Versuch, Literatur in den unverbindlichen Bereich der ›Unterhaltung‹ abzudrängen, liegt eine falsche Idee davon zugrunde, was menschliches Wissen und was Literatur ist. Literatur kann zwar Wissen begleiten, es auch illustrieren und transportieren, vor allem aber, so die These dieses Bandes, ist Literatur selbst ein Wissen eigener Art. Von den »Wüstenvätern«, Giordano Bruno, Nikolaus von Kues, Baumgarten, Goethe, Hamann und Mendelssohn, über Baudelaire und Pirandello bis zu Musil, Hans Henny Jahnn, Wilhelm Genazino und W.G. Sebald geben die Beiträge dem Thema ein präzise kontextualisiertes Profil.