Der Beitrag untersucht die poetologische und ästhetische Diskussion um das Wunderbare im 18. Jahrhundert anhand einer literarischen Schlüsselfigur und ihrer künstlerischen Rezeptionsgeschichte: Mit dem Monster Caliban aus Shakespeares Drama The Tempest verbindet sich eine Debatte um das Wunderbare im Werk des Renaissanceautors. Wie an Caliban gezeigt wird, führen die Verschiebungen im (populären) Wissen zu einer Neubewertung der Monstren als Phänomene des Wunderbaren. Schließlich verfolgt der Beitrag diese Verschiebungen an einem Beispiel der bildenden Kunst: Untersucht wird Johann Heinrich Füsslis berühmtes Gemälde Der Nachtmahr (1781) im Kontext der Rezeption von Shakespeares Caliban.

in Das Wunderbare