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Author: Urte Helduser

Der Beitrag untersucht die poetologische und ästhetische Diskussion um das Wunderbare im 18. Jahrhundert anhand einer literarischen Schlüsselfigur und ihrer künstlerischen Rezeptionsgeschichte: Mit dem Monster Caliban aus Shakespeares Drama The Tempest verbindet sich eine Debatte um das Wunderbare im Werk des Renaissanceautors. Wie an Caliban gezeigt wird, führen die Verschiebungen im (populären) Wissen zu einer Neubewertung der Monstren als Phänomene des Wunderbaren. Schließlich verfolgt der Beitrag diese Verschiebungen an einem Beispiel der bildenden Kunst: Untersucht wird Johann Heinrich Füsslis berühmtes Gemälde Der Nachtmahr (1781) im Kontext der Rezeption von Shakespeares Caliban.

In: Das Wunderbare
In: Ökonomien der Armut
In: Figurationen der Moderne
Mode, Pornographie und Sport
Der Band thematisiert den Zusammenhang von Kultur und Geschlecht in der literarischen Moderne. Mit der auf den ersten Blick vielleicht überraschenden Zusammenstellung von Mode, Sport und Pornographie werden drei gesellschaftliche Bereiche in den Mittelpunkt gerückt, deren Praktiken und Diskurse durch den gesellschaftlichen Modernisierungsprozess seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts hervorgebracht und verändert werden. Sie tragen aber auch selbst zu Prozessen der Modernisierung bei und überschneiden sich dadurch auf vielfache Weise. Im Zentrum stehen Praktiken, Darstellungen, Diskursivierungen und Medialisierungen des nackten, bekleideten und bewegten Körpers, die Möglichkeiten und Grenzen der Modernisierung reflektieren.
Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur
Das „Wunderbare“ in seiner Komplexität und Vielfältigkeit sowie seinen fachwissenschaftlich kontrovers diskutierten Varianten ist der zentrale Untersuchungsgegenstand dieses ersten interdisziplinär angelegten Sammelbandes zu Dimensionen des Wunderbaren in Kunst und Kultur.
Vom biblischen Wunderglauben über bizarre Bildwelten Hieronymus Boschs bis hin zu fiktional imaginierten Science-Fiction-Szenarios: Das „Wunderbare“ wird in diesem Band als ästhetisch-künstlerisches Phänomen in Literatur, Theater, Film und bildender Kunst untersucht und als „gesamtkulturelles“ Phänomen unter religions-, sprach- und geschichtswissenschaftlichen sowie soziologischen und (para-)psychologischen Perspektiven betrachtet.